12 Regen-Outfits im Test

Bei aller Freude über den gelungenen Sommer dieses Jahres vergisst man mitunter den Reiz eines Regentages in der Natur. Damit der möglichst trocken und komfortabel abläuft, haben wir die Testredakteure mit zwölf Sets, bestehend aus Jacke und Hose, in den Regen geschickt.

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Regenzeit gleich Stubenhockerzeit? Keineswegs! Viele begrüßen nach der heißen Periode sogar das ­Geräusch, das Gefühl und vor allem den Geruch eines prasselnden Schauers – wenn die Ausrüstung stimmt.
© PR

Ein geflügeltes Wort unter Outdoorfreunden lautet: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung!“ Eine Plattitüde mit Wahrheitsgehalt. Denn das Schlechte an schlechtem Wetter ist an sich nur das Unbehagen desjenigen, der sich diesem aussetzt. Mal abgesehen von polaren Temperaturen unter minus 25 Grad und Blitzen, die in der Tat eine echte Gefahr darstellen, kann man sich gegen alles andere schützen: gegen Wind, Kälte und natürlich den Regen. Der ist letztlich der größte Feind in Sachen Körperklima. Denn im Gegensatz zu Luft ist Wasser ein hervorragender Leiter für Wärme und Kälte.

Dringt kalte Luft in die Kleidung ein, mag das im ersten Moment unangenehm sein, der Körper heizt sie aber schnell und mit recht wenig Energieaufwand auf. Ein Eindringen von Wasser schafft hingegen eine lang oder sogar dauerhaft anhaltende Kältebrücke. Wie viel Energie das Erwärmen von Wasser kostet, sieht man gut an Freibädern. Es braucht nach Saisonstart mehrere Wochen mit strahlendem Sonnen­schein, um das Wasser nur um wenige ­Grade zu erhitzen, die Luft hingegen flimmert dann schon lange.

Regen: „Feind“ Nummer eins

Neben dem auskühlenden Effekt hat eindringendes Wasser noch weitere negative Symptome für den Wandersmann. Die Kleidung wird nicht nur deutlich schwerer, sie reibt auch mehr auf der Haut. Die wird zu allem Überfluss durch die Feuchtigkeit auch noch aufgeweicht. Durch Bewegung oder den Druck der Schultergurte des Rucksacks können wunde oder gereizte Hautstellen entstehen, was unter trockenen Bedingungen selbst bei zwei- und dreifacher Dauer nicht der Fall ist. Außer an Hitzetagen und mit leichten Funktionsklamotten gilt also, sich als Wanderer das Wasser im wahrsten Sinne „vom Leib zu halten“.

Um jeden Preis? Regelmäßige Leser unserer Tests und Material-Serviceteile wissen: Je mehr man die Umwelteinflüsse aus seiner Bekleidung verbannt, desto weniger können gleichzeitig Dampf und Hitze aus dem Outfit raus. Gummitextilien wie den berühmten „Friesennerz“ tragen Wanderer deshalb seit Jahrzehnten nicht mehr.

Den kompletten Test inklusive aller Daten, Statistiken und Bewertungen erhalten Sie in Heft 1/2016 von wanderlust. Hier können Sie das Heft nachbestellen.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 01 / 2016

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