Und oben thront die Burg

Der Parmonter Felsenstein ist ein Perle zwischen Eifel und Moseltal: Weite Blicke inmitten blühender Rapsfelder, wildwüchsige Auenwälder am Elzbach und ein malerischer Anblick am Start- und Zielpunkt sorgen für ein unvergessliches Wander-Erlebnis.

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Fotografin Sabine Stein und wanderlust-Redakteur Wilfried Spürck nehmen auf einem kurios gewachsenen Baum Platz.

Text: Wilfried Spürck, Fotos: Sabine Stein

Ein wenig nasses Laub bedeckt noch den Waldpfad an diesem frischen Frühlingstag Mitte April. Rechts und links in den Auen herrscht ein wildes Durcheinander von Ästen, Zweigen und massiven Stämmen umgestürzter Bäume, bis in den Fluss hinein. „In das Tal hier kommt kein Fahrzeug rein, deswegen kann das Holz nicht so leicht weggeräumt werden“, erklärt uns Wanderführer Herbert Geiermann. Doch gerade der urwüchsige Charakter macht diese Passage unserer Wanderung besonders reizvoll. Das Elzbachtal, benannt nach dem kleinen Flüsschen Elzbach – kurz: Elz –, schlängelt sich hier durch den Wald, stellenweise zwischen steilen, felsigen Hängen. Es ist der spektakulärste Teil des Pyrmonter Felsensteigs, der circa 40 Kilometer westlich von Koblenz um die mittelalterliche Burg Pyrmont führt.

Der Wanderweg leitet uns sicher durch das raue Tal. Zwar erfordert der Wechsel zwischen An- und Abstiegen eine Grundkondition und Trittsicherheit, doch die Pfade sind gut befestigt, Stege und mit Geländern gesicherte Brücken führen über die Elz. Auch die Orientierung fällt leicht – dank der alle 200 bis 300 Meter angebrachten Markierungen mit dem orangefarbenen Symbol der „Traumpfade“, zu denen dieser Wanderweg gehört (siehe Kasten „Traumpfade“ rechts). „Ein Wanderweg sollte ‚unverlaufbar‘ sein“, sagt Herbert, der seit zwei Jahren als Wegepate dieses „Traum­pfades“ tätig ist. Die Aufgabe hält den 68-Jährigen, der in Metloch in der Nähe geboren ist und im ebenfalls nahe gelegenen Keldung lange Ortsvorsteher war, fit. Ungefähr alle zwei Monate geht der Ex-Telekom-Außendienstler den kompletten Rundweg, um zu schauen, ob irgendwo Ausbesserungsbedarf besteht. Dazu läuft er mehrmals im Monat Teile des Wanderwegs – oder fährt ihn, wo möglich, mit seinem Quad entlang. Heute dürfen wir ­Herbert bei der Arbeit über die Schulter schauen.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 05 / 2016

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