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Kärnten kann alles

Die Regionen Lavanttal, Klopeiner See–Südkärnten und Rosental sind so unterschiedlich wie der Panoramaweg, der sie verbindet. wanderlust-Redakteur David Vinzentz war vor Ort, traf Rambo, den Salamikönig und testete seine eigene Schwindelfreiheit.

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Geschafft: wanderlust-­Redakteur David Vinzentz mit Sissi Wutte von der ­Region Carnica-Rosental am Gipfelkreuz der Bielschitza.

Text: David Vinzentz, Fotos: Manfred Borsch

Der Sonnenwinkel Kärntens begrüßt mich mit einem Regenschauer. Wie eine Perlenschnur zieht sich der neue Panoramaweg Südalpen auf 250 Kilometern, unterteilt in 17 Tagesetappen, durch die drei so unterschiedlichen Regionen. Es ist eine Reise der Kontraste: landschaftlich, kulturell und in meinem Fall eben auch wettertechnisch.

Ein „Most-have“ im Lavanttal

„Hast du schönes Wetter mitgebracht?“, fragt mich Erich Schober und lacht. Mit ihm bin ich im Lavanttal, der östlichsten Ferienregion Kärntens, unterwegs. Er ist hier für die Erstellung der GPS-Daten der Wanderwege zuständig und kennt jede Markierung auswendig. „Versucht habe ich es schon“, antworte ich. Doch die Nebelbänke, die sich durch die Baumreihen der Hügel herabschieben, lassen sich nicht leugnen. Das Lavanttal ist ein stilles Wandergebiet mit tausenden Obstbäumen. Die Gebirgs­züge Koralpe und Saualpe ziehen vor allem Genuss- und Familienwanderer an. Und irgendwie geht hier alles etwas gemächlicher zu als in anderen Teilen Kärntens. „Industrie haben wir hier kaum“, beginnt Erich, während wir uns auf den Weg zur Saualpe machen. „Ich bin einmal durch den Ruhrpott gefahren, das ist nichts für mich.“ Ich merke schnell, dass die Lavanttaler auf ihrem beschaulichen Fleckchen Erde äußerst zufrieden sind. Auf dem Weg zur Wolfsberger Hütte, von wo aus wir unsere Wanderung starten, legen wir noch einen kleinen Stopp in Wolfsberg ein. Zur Stärkung gibt es äußerst schmackhafte Kärntner Nudeln­ und Most, hergestellt aus den bekannten Äpfeln des Lavanttals. „Früher war das ein Arme-Leute-­Getränk, heute ist es äußerst beliebt. Man kann nur mitreden, wenn man es probiert“, erklärt Erich und lächelt. Also dann: „Gesundheit“, wie man hier sagt, und los. Während wir über den Mittelgebirgszug wandern, komme ich mir ­etwas vor wie in den schottischen Highlands. ­Beachtliche Weitblicke bieten sich über die grünen Wiesen der sanften Bergkuppen, die sich vor uns erstrecken.

Den kompletten Artikel erhalten Sie in der Ausgabe 6/2016 von Wanderlust. Hier können Sie das Heft nachbestellen.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 06 / 2016

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