Im Test: Die neuesten Softshelljacken

In der Übergangszeit ist die Wahl der richtigen Jacke für eine Aktivität in der Natur oft besonders entscheidend. So unterschiedlich die Wetterbedingungen, so verschieden die Jackenmodelle! wanderlust hat eine Auswahl an Funktionsjacken unter die Lupe genommen.

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Dank neuer Hochleistungsfasern halten Softshelljacken mittlerweile auch dem Regen länger stand. Das Wasser perlt ab.
© istock

Text: Ralf Kerkeling

Nasskaltes Wetter, gefolgt von sehnlichst erwarteten und wärmenden ­Sonnenstrahlen. Das Wetter schlägt oftmals Kapriolen in der Übergangszeit zwischen Winter und Frühling. Gab man früher dem sogenannten Friesennerz bei Regen und Wind in den unwirtlichen Jahreszeiten den ­Vorzug, hat seit ein paar Jahren die Softshelljacke den Hardshell-Varianten eindeutig den Rang abgelaufen. Dabei ist der Name Programm. Softshell („weiche ­Schale“) ist seit längerer Zeit das Nonplusultra für Outdoor-Fans und in der Zwischenzeit auch aus dem alltäglichen Straßenbild als Allrounder gegen schlechtes Wetter nicht mehr wegzudenken. Das weiche und elastische Material ist in den hiesigen Regionen mit einem doch überwiegend milden Klima oftmals ausreichend. Softshelljacken bestehen überwiegend aus drei Schichten, die jeweils unterschiedliche Funktionen übernehmen. Zumeist als Top-Layer verwendet, soll eine Softshelljacke in erster Linie vor Wind schützen (Schicht 1). In Kombination mit einer atmungsaktiven Membran und einem häufig verwendeten Innenfleece (Schichten 2 und 3) schützen die aufeinander abgestimmten Fasern somit vor dem Auskühlen des Körpers. Auch Regen perlt von den Hochleistungsfasern ab. Lediglich in extremen Wettersituationen oder bei ­extremer ­Beanspruchung des Materials lohnt sich der Gedanke an eine Hardshell („harte Schale“)-Variante als Top-Layer. Wer sich Dauerregen ausgesetzt sieht, sollte demnach an diesem Punkt von einer Softshelljacke Abstand nehmen. Dabei ist den hartschaligen Vertretern der Jackenfraktion oftmals eines gemeinsam: Sie sind schwer, bewegungsunfreundlich und wenig atmungsaktiv. Der aktive Wanderfreund kommt somit in unserem ­Klima oft unnötig ins Schwitzen. Ein Blick auf die ­aktuellsten Kunstfaser-­Produkte zu werfen lohnt sich, und wer Softshelljacken einmal am ­Körper in ­Funktion erlebt hat, will den treuen ­Begleiter nicht mehr missen.

Den kompletten Test inklusive aller Daten, Statistiken und Bewertungen, erhalten Sie in Heft 2/2016 von Wanderlust. Hier können Sie das Heft nachbestellen.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 02 / 2016

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