Imprägniermittel im Test

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© IMAGO/blickwinkel

Selbst Hightech-Bekleidung braucht regelmäßige Nachbehandlungen, um ihre funktionellen Eigenschaften beizubehalten. Unser Test zeigt und erklärt, mit welchen aktuell auf dem Markt befindlichen Imprägniermitteln man die dichtesten, dauerhaftesten und gleichzeitig ökologischsten Ergebnisse erzielt.

Text: Timo Dillenberger

Wer hat die Imprägnierung erfunden? Natürlich die Natur! Vögel waren die ersten Lebewesen, die ihr „Körperkleid“ durch Behandlung mit einer Substanz vor Wasser-, Wind- und Schmutzdurchdringung bewahrten: Sie fetteten ihr Gefieder. Das ­Federkleid an sich würde sich vor allem beim Untertauchen in kürzester Zeit voller Wasser saugen, die Dämmwirkung des „Obermate­rials“ wäre dahin. Die kommt zustande, weil in die vielen kleinen Hohlräume zwischen den Federhäarchen die Luft nicht mit der Außenluft zirkuliert, sie „steht“ und bleibt, einmal durch den Körper aufgewärmt, warm. ­Wasser als guter Temperaturleiter würde den ­Effekt kaputtmachen. Wärmende Wirkung haben auch traditionelle Fell- oder Wollmäntel sowie auch moderne Funktionsjacken. Nur dass man von letzteren neben Wind- und Kälteschutz gleichzeitig verlangt, regendicht zu sein und ein gutes, trockenes Körperklima im Inneren zu halten.

Industriell ist es ein Leichtes, eine völlig dichte Oberfläche zu erschaffen. Die Kunst ist, Wasser und Luft von außen abzuhalten, gleichzeitig aber einen Abtransport von Dampf und bei Bedarf warmer Luft von innen nach ­außen zuzulassen! Funktionale Stoffe sind also von Hause aus nicht hundertprozentig dicht, und das sollen sie auch bei Nachbehandlung nicht werden. Softshells verfügen bereits durch ihre Membran über wasserabweisende Wirkung. Doch genau wie bei Hardshells und Outdoor-Bekleidung aus Naturfasern muss ihre „Durable Water Repellent“-Behandlung, die den wasserabweisenden Effekt erhöht, von Zeit zu Zeit und Wäsche zu Wäsche aufgefrischt werden. Abdichten ohne zuzuschmieren lautet dabei die Devise.

Die hauchdünne Schicht wird nicht nur durch physikalische Reibung abgetragen, auch Regen, Seife, Schweiß oder ­Bewegung im Stoff ­machen ein Auffrischen nötig. Die Erfahrung hat gezeigt, dass diese Prozedur bei teureren Markenjacken erst deutlich später und weniger häufig durchgeführt werden muss als bei Discountprodukten. Und auch bei den getesteten Imprägnierern fielen die Ergebnisse teils so schlecht aus, dass wir sie ganz aus der Wertung genommen haben.

Den kompletten Text inklusive aller Fotos, der Tourenbeschreibung sowie der Tourenkarte zum sammeln und nachwandern erhalten Sie in Heft 2/2015 von wanderlust.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 02 / 2015

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