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Pilger des guten Geschmacks

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Speckknödel einmal anders: Die dazugehörige Brühe wird beim Kulinarischen Jakobsweg im Glas serviert.
© Günter Kast

Sechs Hütten, sechs Gerichte, eine gemeinsame Mission: Auf dem Kulinarischen Jakobsweg im Paznauntal rund um Ischgl lassen sich die Disziplinen Wandern und Genießen ganz hervorragend miteinander verbinden.

Text: Günter Kast

Mann, hat der Energie, Mann! Martin Sieberer ist heute einmal ausnahmsweise nicht mit einer Kochschürze, sondern mit einer Bundhose aus Hirschleder und Bergschuhen unterwegs. Mit einem Lächeln auf den Lippen führt er die Prozession an, die sich von der Bergstation der Dias-Bahnen Kappl Richtung „Almstüberl“ bewegt. Während die Meute keucht und schwitzt, hat er noch Puste, das Rezept für den „Kräuter-Rostbraten mit Erdäpfelriebler und gebratenem Gmüas“ zu erklären, das er oben auf der Alm servieren wird. Sieberer weiß: Wenn er als vom Gault-Millau mit vier Hauben und 18 Punkten ausgezeichneter Spitzenkoch über gutes Essen redet, dann läuft allen das Wasser im Mund zusammen. Dass ist das perfekte Doping für müde Beine und Motivation genug zum Weitergehen.

Sieberer, das Gesicht hinter der exquisiten Küche des Fünf- Sterne-Superior-Hotels „Trofana Royal“ in Ischgl, orchestriert seit 2008 in Zusammenarbeit mit Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann sowie dem Tourismusverband Paznaun-Ischgl den Kulinarischen Jakobsweg. Damals hatte niemand mit einem so großen Erfolg gerechnet, räumt der sympathische Tiroler ein. Es ging in erster Linie darum, auf den heimischen Alpenvereinshütten die Qualität der Speisen zu verbessern, mehr mit regionalen Zutaten und saisonal zu arbeiten sowie erstklassige Produzenten im eigenen Tal zu unterstützen. Das Konzept hat sich seit der ersten Auflage nicht groß verändert: Sechs hoch- karätige Köche kreieren quasi als Paten für ausgewählte Almen und Hütten Kompositionen, die während der Sommersaison in den Berggasthäusern auf der Karte stehen und von den Wirten zubereitet werden. Die Rezepte gibt es zudem zum Mitnehmen und Nachkochen für Zuhause.

Den kompletten Artikel lesen Sie in wanderlust 1/2022. Das Magazin können Sie hier nachbestellen.

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