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Stoff für Weltmeister

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Ein Stoffmuster der Firma NINO, buntgewebt.
© Wolfgang Stelljes

Nordhorn war einer der bedeutendsten Standorte der deutschen Textilindustrie. Fast jeder kannte die Firmen NINO, Povel und Rawe. Die Kleider und Mäntel der „Großen Drei“ füllten die Schränke im Nachkriegsdeutschland.

Text: Wolfgang Stelljes

Eine Treppe führt hinauf zur Pyramide von Nordhorn. Sie ist nicht annähernd so alt und nicht annähernd so hoch wie die berühmten Vorbilder in Ägypten, aber bestens geeignet für eine erste Orientierung. Von der Anhöhe, auch Povelberg genannt, hat man einen guten Blick auf die einst so erfolgreiche Textilstadt nahe der niederländischen Grenze. Uns zu Füßen liegt die ehemalige Weberei der Firma Povel mit ihrem geschwungenen Dach, heute ein Kulturzentrum mit „Museumsfabrik“. Dann, in etwa 300 Meter Entfernung, der Povelturm aus dem Jahre 1906, ein 26 Meter hoher Wasser- und Staubturm. Wer die Treppen hinaufsteigt, sieht eine Ausstellung zur Stadtgeschichte und gelangt am Ende zur höchstgelegenen Cocktailbar Nordhorns, rundum verglast. Das allerdings ist eher ein Tipp für den Abend.

Das größte noch erhaltene Gebäude aus den goldenen Jahren der Nordhorner Textilindustrie ist der ehemalige Spinnereihochbau der Firma NINO, ein „Industriedenkmal von überregionaler Bedeutung“, so die Tafelinschrift auf der Pyramide. Wer mehr über die Textilgeschichte Nordhorns wissen möchte, kommt an diesen drei Bauten nicht vorbei: Alte Weberei, Povelturm und NINO-Hochbau – alle drei sind Ausstellungsorte des Stadtmuseums.

Den kompletten Artikel lesen Sie in wanderlust 1/2021. Das Magazin können Sie hier nachbestellen.

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