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Und ewig ruft der Kuckuck

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Die überwiegend baumlose Landschaft von Camp Reinsehlen strahlt eine wohltuende Ruhe aus.
© Wolfgang Stelljes

Die Lüneburger Heide ist eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands – und viel mehr als nur Heide. Rund um Schneverdingen, dem westlichen Tor zum Naturpark, finden Wanderer renaturierte Moore und einen Sandmagerrasen, wie es ihn kein zweites Mal in Norddeutschland gibt.

Text: Wolfgang Stelljes

Klar, Heide muss sein. Ein Besuch des Naturparks Lüneburger Heide ohne Calluna vulgaris, also ohne Besenheide – das geht gar nicht. Und selbstverständlich kann auch Schneverdingen mit Heide aufwarten. Höpen heißt das Landschaftsschutzgebiet vor den Toren der Stadt, mit weiten Heideflächen, Wacholderbüschen und Heidschnuckenherde. Wer den Höpenberg erklimmt, die mit 119 Metern höchste Erhebung, der kann bei klarer Sicht im Nordosten sogar den Wilseder Berg ausmachen. Dass sie in Schneverdingen jedes Jahr ein Heideblütenfest feiern, versteht sich ebenfalls von selbst. Wenn Corona es zulässt, werden sie dieses Jahr die 76. Heidekönigin küren, wie immer am letzten Wochenende im August. Das ist die Zeit, in der man ziemlich sicher sein kann, dass die Besenheide blüht.

Das sind die Dinge, die man gemeinhin von Schneverdingen erwartet. Eingefleischte Heide-Fans wissen natürlich, dass ein Besuch von „Snevern“, wie der „Heidjer“ die Stadt nennt, auch zu anderen Jahreszeiten lohnt. Denn es gibt ja den Heidegarten, ein jederzeit frei zugängliches Areal, in dem die Heide eigentlich immer blüht. Der Grund: Heide ist nicht gleich Heide. Über 200 verschiedene Sorten wurden hier ausgebracht, über den Daumen gut 200.000 Pflanzen. Die eine blüht im Frühling, die andere im Herbst, die eine zartrosa, die andere purpurrot oder auch weiß. Den besten Überblick hat man von einem Aussichtsturm. Er wird – ebenso wie der benachbarte reetgedeckte Schafstall – gern als Kulisse für Hochzeitsfotos genutzt.

Den kompletten Artikel lesen Sie in wanderlust 3/2021. Das Magazin können Sie hier nachbestellen.

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