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Die Jungfrau ziert sich

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Mal eben hinauf in Eis und Schnee: Die Jungfraubahnen machen’s möglich! Ein einmalig schönes Erlebnis von Europas höchstem Bahnhof auf 3.454 Metern Höhe.
© Friedericke Brauneck

Das will ich morgen sehen! Die schneebedeckten Viertausender hier oben vom Jungfraujoch aus – bei gutem Wetter mit Blick bis in die Vogesen und den Schwarzwald. Und heute ein Vorgeschmack auf die majestätischen Gipfel von Eiger, Mönch und Jungfrau vom Harder Kulm aus, Interlakens Hausberg. Von hier gibt’s die Ausblicke auf das türkisblaue Wasser von Brienzer und Thuner See noch obendrauf.

Text: Friedericke Brauneck

Am hochmodernen Terminal bei Grindelwald treffe ich meine Begleiter für diesen besonderen Tag: Roli Fontanive, Bergführer seit 16 Jahren hier in der Jungfrauregion. Und Andy Schmid, Schweizer Nationalhandballer und Botschafter der Jungfraubahnen – auch für Handballunerfahrene wie mich an seiner Körpergröße von 1,90 Metern schnell auszumachen. Ich bin also mit echten Experten unterwegs. Aber auch die machen mir keine Hoffnung, dass es „oben“ besser aussieht. Wir haben einfach Pech mit dem Wetter: null Aussicht, Schnee, Eisregen. Egal, wir fahren trotzdem, denn Andy hat nur an diesem Tag Zeit. Per Eiger Express und Kabinenbahn geht’s hinauf zum höchstgelegenen Bahnhof Europas aufs Jungfraujoch auf 3.454 Metern über null.

Während der etwa vierzigminütigen Fahrt ist Zeit für einen kleinen Einblick in das Leben des sympathischen Profisportlers mit Familie. Seine beiden Kinder wurden in Deutschland geboren, immerhin spielt Andy seit elf Jahren für die Rhein-Neckar-Löwen und lebt daher in Mannheim. Davor ein Jahr in Dänemark, und nun soll es bald zurück in die Schweiz gehen, nach der aktiven Zeit möglicherweise als Trainer. „Warum gerade Handball?“ Die Antwort kommt prompt: „Ein Teamsport, bei dem man an die Grenzen geht, mit harten Bandagen kämpft, aber dennoch Fairness wichtig ist.“ Anders als im Fußball sieht Andy hier eine gewisse Bodenständigkeit und Fan-Nähe: Nach einem Spiel in der SAP-Arena in Mannheim dürfen beispielsweise Kinder für Autogramme auf das Feld kommen. „Das entspricht meinen Werten.“ sagt Andy. Familiäre Vorbilder habe es nicht gegeben: „Jemand hat mich mal mitgeschleppt, das hat mir den Ärmel reingezogen“, berichtet er mit einem kleinen Schweizer Akzent – damit war die Wahl seiner Sportart geschehen.

Den kompletten Artikel lesen Sie in wanderlust 6/2021. Das Magazin können Sie hier nachbestellen.

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