Immer am Seil entlang

Klettersteige bieten eine einzigartige Verbindung von Naturerlebnis mit körperlicher und mentaler Herausforderung. Kostenlose Camps im Lechtal vermitteln das nötige Know-how, um risikobewusst und eigenverantwortlich auf den Via Ferrata (­„Eisenwegen“) unterwegs zu sein. Wir haben einen Selbstversuch gewagt.

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Text: Monika Neiheisser

Bergführer Stefan prüft, ob mein Klettergurt richtig angelegt ist, ob das Klettersteig-Set darin ordentlich eingefädelt ist und der Sturzhelm sitzt. Funktionieren auch die Karabiner? Partner-Check nennt sich ­diese Aktion, die aus Sicherheitsgründen vor jedem Begehen eines Klettersteigs durchgeführt werden muss. Danach werfen wir ­einen Blick auf den Zustand des Klettersteigs. Sind aufgedröselte Seile erkennbar, gibt es rostige Stellen, hängen vielleicht ­Eisenstufen halb aus dem Felsen? Wir haben Glück, unser Übungs­klettersteig „Spiderman“ im Klettergarten Lechleiten bei Warth im Lechtal ist von Outdoor-Profi Christian Fritz und seinem Team ganz neu angelegt und natürlich tipptop in Schuss. Also können wir einsteigen. Noch ­bevor wir die ersten Eisenbügel am Fels ­betreten, kommen ­weitere Anweisungen von Stefan: „Es müssen immer beide Karabiner ­geschlossen am Seil eingehängt sein. Nur beim Umhängen darf einer geöffnet werden.“ Unser Weg in der Senkrechten am Fels ist überschaubar kurz, aber dennoch ­knackig mit Kletterstellen bis zur Schwierigkeitsstufe C. Was das bedeutet, haben wir am ­gestrigen Tag gelernt. Vor der Praxis kommt die Theorie.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 05 / 2017

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