Österreichs Rodelbahn der Superlative

Die Wildkogel-Arena in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern mit den beiden Urlaubs­dörfern Neukirchen am Großvenediger und Bramberg am Wildkogel sorgt mit ihrer Rodelbahn bei Schlittenfahrern für Begeisterung – und für einen Weltrekord.

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Text: David Vinzentz

Für viele Familien heißt es in der Wildkogel-Arena demnächst: „Jetzt geht’s bergab!“ Das ist allerdings ausschließlich positiv gemeint und geschieht komplett freiwillig. Denn mit der längsten beleuchteten Rodelbahn der Welt wartet auf die ganze Familie ein im wahrsten Sinne des Wortes „abgefahrenes“ Erlebnis. Mindestens 40 Minuten geht es hier mit dem Schlitten bergab. Über 14 Kilo­meter und 1.300 Höhenmeter schlängelt sich die beleuchtete Rodelbahn malerisch vom Wildkogel nach Bramberg.

Strecke wird weiter verbessert

Und wer gerne etwas später die Kufen heißfahren will – auch das ist kein Problem. Die Rodelbahn ist täglich zum Nacht­rodeln bis 22 Uhr beleuchtet und schafft für die Nachtrodler eine romantische Stimmung, in der sie den Berg heruntersausen oder eben auch bei schönster Aussicht gemütlich hinabfahren können. Jeder, wie er will. Dienstag und Freitag ist die Smaragdbahn in Bramberg und Samstag die Wildkogelbahn in Neukirchen bis 18.30 Uhr der Zubringer. Ab Dezember wartet die 14 Kilometer lange „Mega-Rodelbahn“ zudem mit einigen Neuheiten und Verbesserungen auf. Eine Engstelle wurde mit einer Straßenüberführung „entschärft“, und die Strecke wurde teilweise verbreitert und sicherheitstechnisch optimiert. Zum „Entschleunigen“ und Verschnaufen können sich Rodler bei neuen Ruhe- und Warte­zonen einbremsen. In der Wildkogel-­Arena gibt es noch drei weitere Rodelbahnen, auf denen sich Groß und Klein in die Kurven legen: die Naturrodelbahnen zu den Gasthöfen Stockenbaum und Neuhaushof sowie die Kühnreit-­Rodelbahn. Auf letzterer findet jeden Mittwoch das beliebte Gästerodeln statt, und täglich heißt es: „Bahn frei zum Nachtrodeln!“

Schneeschuh-Wandern

Der Nationalpark Hohe Tauern ist mit 1.800 Quadratkilometern Euro­pas größtes­ Schutzgebiet und bietet den ­Besuchern zahlreiche Möglichkeiten für Natur­­­er­lebnisse – kein Wunder bei 266 ­Dreitausendern und 342 Gletschern. Die ­Nationalparktäler lassen sich auch still und leise bei Schneeschuhtouren ­erleben. Fünf Mal pro Woche geht es mit den ­Nationalpark Rangern in die winterweißen Täler mit ihren verschneiten Wäldern und vereisten Wasserläufen, beispielsweise in die urtümlichen Sulzbachtäler am Fuße des Großvenedigers oder zur beeindruckenden Wildtierbeobachtung und Schaufütterung ins ­Habachtal. Mächtige Hirsche lassen sich hier in freier Wildbahn aus nächster Nähe erleben. Winterwanderer können hier auf 55 Kilometer Wegen landschaftlich reizvolle Täler durchstreifen. Für Besitzer der ­Gästekarte von Neukirchen und Bramberg sind sämtliche ­Touren mit Wanderführern und Nationalpark Rangern ­übrigens kostenlos.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 01 / 2017

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