Vom Baskenland bis Katalonien

Beschauliche Dörfer, idyllische Täler, imposante Grate, herrliche Gebirgsseen, tiefe Schluchten, einige der höchsten Gipfel der Pyrenäen, überwältigende Panoramen und Landschaften, aber auch oft sehr steile und lange Auf- und Abstiege. Die Rede ist vom Pyrenäenweg GR10, einem der bekanntesten französischen Fernwanderwege. Wer Ruhe und Abwechslung sucht, wird hier fündig.

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Text & Fotos: Fuat Gören

Aller Anfang ist schwer. André, der Wirt des Gîte d’étape Trapero Baita in Olhette, inspiziert beim Frühstück meinen Rucksack. „Dein Rucksack ist viel zu schwer, du solltest einiges nach Deutschland zurückschicken, sonst bist du bis Banyuls kaputt“, mahnt er mich. Er hat gut reden, schließlich brauche ich die Karten für den gesamten Weg sowie Equipment für Aufzeichnungen, Fotos und die Arbeit an meinem Wanderführer. Zelt, Schlafsack, Wasch- und Kochuten­silien, Bekleidung und Verpflegung für einige Tage tragen ihr Übriges bei.

Am Vortag war ich in Hendaye bei Dauerregen gestartet. Trotz der geringen Maximalhöhe von ca. 500 Metern war die erste Etappe schwieriger als gedacht, mit mehr als 1.000 Höhenmetern und fast 22 Kilometern Länge. Mit einem herzlichen „bon courage“ verabschiedet mich André in den Nieselregen. Diesen Wanderergruß sollte ich während der nächsten zwei Monate noch sehr oft hören.

Der Weg durch das grüne und mit sanften Hügeln durchzogene Pays-­Basque führt durch das ehemalige Schmugglerstädtchen Sare, durch Ainhoa mit seinen typisch baskischen Fachwerkhäusern, über den Crête d’Iparla mit seinen fast senkrechten Steilhängen und den Buztanzelhay mit endlosem Weitblick. Die Ortsnamen klingen exotisch, da das Baskische – die älteste lebende europäische Sprache – mit keiner anderen Sprache verwandt ist. Auf dem Gipfel des Munhoa grasen sanftmütige Pottok-Ponys und ich kann bereits von Weitem die Pilgerstadt Saint-Jean-Pied-de-Port sehen, in der der GR10 den Jakobsweg kreuzt.

Kurz vor dem Ende der Pyrénées-Atlantiques führt der Weg über den spektakulären Chemin de la Mâture mit Blick auf das Fort du Portalet und hoch zum Col d’Ayous auf 2.185 Meter Höhe, von wo sich der 2.884 Meter Hohe Pic du Midi d’Ossau mit seiner markanten ­Gipfelscharte präsentiert.

Den kompletten Artikel erhalten Sie in Ausgabe 4/2018 von wanderlust. Hier können Sie das Magazin nachbestellen.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 04 / 2018

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