Wandern mal anders

Die Rureifel lässt sich nicht nur zu Fuß, sondern auch im Sattel von braven und trittsicheren Pferden entdecken. wanderlust-Redakteurin Nicole erlebte beim Wanderreiten ungeahnte Freiheit im Einklang mit der Natur.

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Text: Nicole Audrit

Noch versteckt sich die Sonne hinter ein paar Wolken, als ich das idyllische Haus Bonsbusch, ein kleiner, am Waldrand gelegene Vierkanthof aus dem Jahr 1892 in der Rur­eifel, erreiche. Dort werde ich bereits von den Gastgebern Anna und Ilja van de Kasteele erwartet – die Pferde grasen entspannt auf einer nahe gelegenen Obstwiese vor dem Haus. Langsam kommt auch die Sonne hervor, sodass der Tag perfekt für einen entspannten Ritt durch die Rureifel scheint.

Wanderreiten ist eine wunderschöne Möglichkeit, Zeit mit dem Pferd zu verbringen und gleichzeitig die Natur zu entdecken. Fast hat es etwas meditatives – im Sattel sitzen, die Seele baumeln lassen, begleitet von Geräuschen wie Huftrappeln, Pferdeschnauben und dem leisem Knarzen der ­Sättel. Ich darf heute den elfjährigen Haflinger-Wallach Nemo reiten. „Die ursprünglichen Haflinger sind sehr trittsicher, da sie in den Bergen Südtirols aufwachsen“, erklärt Anna. Nachdem wir uns mit den Pferden vertraut gemacht und diese für den Ritt vorbereitet haben, befestigen wir noch einen Regenmantel hinter dem Sattel – so ganz trauen wir dem Wetter noch nicht. Nach einem regionalen Begrüßungstrunk – einem köstlichen ­Holunderbeerenlikör mit dem Namen Hola – schwingen wir uns in den Sattel und reiten in entspanntem Schritt los. Die Gruppe besteht neben mir aus sechs Reitern und Reiterinnen sowie der Rittführerin Anna. Der Weg führt an weiten Weiden und Feldern entlang – saftig-grüne Wiesen und bunte Obst- und Rapsblüten so weit das Auge reicht. Im Sattel von braven Pferden erwarten uns nach den Weiten der Felder schmale, dicht bewachsene Wege in ­Buchen- und ­Eichenwäldern, und wir durchqueren die Windener Schlucht, bevor uns eine wunderschöne Fernsicht bis zur Drover Heide inmitten von blühenden Rapsfeldern ­erwartet. Dies ist der richtige Augenblick, um einmal tief durchzuatmen und den Duft der Blüten in sich aufzunehmen.

Den kompletten Artikel erhalten Sie in Ausgabe 6/2018 von wanderlust. Hier können Sie das Magazin nachbestellen.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 06 / 2018

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