Weil's schee is!

Dirndl goes around the world: Wer sagt, dass das Dirndl eine rein bayerische Angelegenheit sei? In München haben sich zwei Kameruner Schwestern und eine Slowakin des traditionellen Kleidungsstücks angenommen. Die einen schneidern Dirndl aus afrikanischen Stoffen, die andere aus indischen Saris. Und die Bayern? Laufen Sturm gegen diese Entweihung? I wo!

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Text & Fotos: Alexa Christ

Das Gefühl, endgültig ange­kommen zu sein, hatte Rahmée Wetterich in einem­ Saal des Alten Rathauses in München. Es war der 4. Dezember 2017. Die Frau aus Kamerun stand vor 300 Ur-Bayern in Tracht. Gefühlt saßen in der ersten Reihe nur CSU-Mitglieder im grauen Janker. Rahmée setzte dazu einen farbenfrohen Kontrapunkt: Sie trug ein schillerndes, bunt gemustertes Dirndl in Altrosa, Apfelgrün, Lachsrot und Schwarz. Ein Dirndl ihres eigenen Labels Noh Nee – Schnitt bayerisch, Stoff afrikanisch. Eine modische Liebesheirat, die dem Ältestenrat der Stadt einen Innovationspreis 2017 wert war. „Ich war so aufgeregt“, erinnert sich Rahmée an die feierliche Verleihung, und dann fügt sie in nicht ganz lupenreinem Bayerisch hinzu: „S’war a Wahnsinn! Alle kamen auf mich zu und wollten mein Dirndl anfassen – und das im konservativen Bayern!“

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 05 / 2018

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