Möge der Weg mit dir sein

Am irischen Wild Atlantic Way gibt es ein neues Festival: „May the Fourth Be With You“ - am 4. Mai, dem Star Wars Day. Neben den Feierlichkeiten lockt Irlands grüner Westen mit traumhaften Wanderstrecken.

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Ein Star Wars-Fan im Stormtrooper-Outfit bei den Beehive Huts.
© TOURISM IRELAND

Laserschwerter bereit! Es ist Zeit, sich zum Wild Atlantic Way aufzumachen und galaktische Tage beim ersten „May the Fourth Be With You“-Festival zu erleben. Die Eröffnung ist am Freitag, den 4. Mai, jenem Tag, an dem Filmfans das Star Wars-Universum würdigen, das im Film The Last Jedi von einer riesen Filmentourage auf der weltabgeschiedenen Insel Skellig Michael vor Kerrys Küste installiert wurde. Das Festival soll alle Fans über drei Tage zusammenbringen und die Galaxy, far, far away mit einem ganzen Bündel von Events im County Kerry feiern.

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Die abgeschiedene Insel Skellig Michael. Dort wurden 2014 viele Szenen für Star Wars Episode VII gedreht.
© TOURISM IRELAND

Die Ortschaften Ballyferriter, Portmagee, Ballinskelligs und Valentia Island waren die Schauplätze sowohl für die Filmcrew als auch für die Einheimischen, als 2014 die geheimnisumwitterten Dreharbeiten auf Skellig Michael begannen. Mit der Insel als Naturkulisse im Hintergrund sollen zum Festival „May the Fourth Be With You“ nun Drive-in-Filmvorführungen im Freien und geführte Touren zu den Locations stattfinden. Ein spezielles Ceíli Tanzfestival mit Star Wars-Kostümen ist geplant, und Jung und Alt werden ihren Spaß daran haben. Eine neue Jedi-Reise beginnt damit in Portmagee, die sich noch weit über den Wild Atlantic Way erstrecken kann, bis dorthin, wo die Filmcrew fantastische Luftaufnahmen von der Galaxy am Ende der Welt mitgebracht hat. Das war am nördlichsten Zipfel Irlands, am Malin Head in Donegal. Das erste irische Star Wars-Festival geht vom 4. - 6. Mai 2018. mehr Infos zum Festival gibt es hier.

Wer genug gefeiert hat, oder lieber Ruhe und Abgeschiedenheit sucht kann Irlands grünen Westen auch auf unzähligen Wanderwegen erkunden.

wanderlust-Autor Frank Brehm war auf dem "Wild Atlantic Way" für uns unterwegs:

Text und Foto: Frank Brehm

Die Natur: rau und schön. Die Menschen: unverblümt und herzlich. Das Grün: saftig bis zum Gehtnichtmehr. Irgendwie ist es toll, wenn sich Klischees bewahrheiten. Hätte ich das vorher gewusst, wäre ich sicherlich länger als nur eine „Schnupperwoche“ in Irland geblieben. An der Westküste des Landes wurde 2014 der Wild Atlantic Way eröffnet − mit fast 2.500 Kilometern eine der längsten ausgewiesenen Küstenstraßen der Welt. Auf der Route liegen gleich fünf der sechs irischen Nationalparks. Hier finden sich auch Irlands höchste, oft nebelverhangene Gipfel sowie zahllose Wanderrouten. Zwar sind diese nicht immer ausgeschildert, aber die offene Landschaft macht ein Verlaufen fast unmöglich. Sie bietet andererseits kaum Schutz vor Wind und Wetter. Auch im Sommer gehören daher warme und wetterfeste Sachen ins Gepäck.

Torfiger Boden und Quarzitgipfel

Unsere Tour startet im kleinen Städtchen Clifden, das den Gateway zum ­Conne­mara-Nationalpark markiert. Ein rauchiger Duft schwängert die Luft, denn hier wird ­vielerorts noch mit Torf geheizt, der auch bei der Herstellung des berühmten ­irischen Whiskeys eine ­bedeutende Rolle spielt. ­Direkt hinter der Küste öffnet sich eine weitläufige Moor- und Heidelandschaft. Überall hört man das Gezwitscher unzähliger Vogelarten, während das blaue Pfeifengras und der ­violette ­Rhododendron, die bis weit in den Sommer hinein blühen, die Landschaft mit Farbtupfern schmücken. Die Hügelkette der Twelve Bens erhebt sich mit ihren Quarzitgipfeln bis zu 730 Meter über die Landschaft. Vom Parkeingang bei Letterfrack aus erwandern wir aber „nur“ den rund 400 Meter hohen Diamond Hill. Plötzlich peitscht uns nasskalter Wind ins Gesicht, sodass das anvisierte Gipfelpicknick leider ausfallen muss. Da nicht wirklich Wanderwetter herrscht, nehmen wir uns am Nachmittag Zeit für den Besuch von Kylemore Abbey. Das ehemalige Benediktinerkloster liegt am Ufer eines kleinen Sees und ist von steilen Berghängen umgeben. Das über 400 ­Hektar große parkähnliche Areal ist zwar durchaus ein Touristenmagnet, hat von seinem düster-romantischen Charme aber trotzdem nichts verloren.

Den kompletten Artikel erhalten Sie in der Ausgabe 1/2018 von Wanderlust. Hier können Sie das Heft nachbestellen.

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Wildromantisch präsentiert sich Irlands Atlantikküste – hier in der Nähe des bekannten „Slea Head Drive“.
© Frank Brehm

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