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Natur ohne Grenzen

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© IMG Sachsen-Anhalt mbH, Steffen Lehmann

Das Grüne Band in Sachsen-Anhalt ist ein beeindruckendes Artenparadies und erinnert zugleich an die deutsche Teilung.

Erdbeerklee, Salzbinse und Tausendgüldenkraut, Braunkehlchen, Kiebitz oder Fischotter sind nur einige „Bewohner“ des „Grünen Bandes“. Die 1.390 Kilometer lange Grenzlinie, die Deutschland in Ost und West teilte, war über vier Jahrzehnte streng bewacht und durfte nicht betreten werden. So entwickelte sich ein einzigartiges Naturparadies. Nach der Deutschen Wiedervereinigung wurde das Gebiet des Grünen Bandes unter Schutz gestellt. Heute haben mehr als 1.200 seltene sowie gefährdete Tier- und Pflanzenarten ihren Lebensraum im einstigen Todesstreifen.

Das Grüne Band ist nicht nur ein Paradies für Flora und Fauna, sondern auch eine Schatzkammer für Naturliebhaber. Unter dem Motto „Grenzen trennen – Natur verbindet“ bietet das Nationale Naturmonument Besuchern eindrucksvolle Erlebnisse. In Sachsen-Anhalt erstreckt sich das Grüne Band über 343 Kilometer entlang der Landesgrenze – von der Altmark über die Börde bis zum Harz.

Am „Grünen Band“ vereinen sich Natur, Kultur und Geschichte. Nach fast 30 Jahren Deutscher Wiedervereinigung steht das „Grüne Band“ heute für wunderbare, unberührte Natur und einzigartige Artenvielfalt. Zugleich ist es eine Erinnerungslandschaft der deutschen und europäischen Geschichte, in der die Menschen wie durch ein Wunder Grenzen friedlich überwinden konnten.

Weitere Infos:

www.sachsen-anhalt-tourismus.de

www.erlebnisgruenesband.de

Das Nationale Naturmonument „Grünes Band Sachsen-Anhalt – vom Todesstreifen zur Lebenslinie“

Das „Grüne Band entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze ist als Nationales Naturmonument ein 343 km langes Naturschutzgebiet und Heimat für 1.200 bedrohte Arten. Gleichzeitig hält das Land die historische Erinnerung wach und erinnert an die Lebensleistung der Menschen. Naturschutz und Erinnerungskultur sind am Grünen Band die zwei Seiten derselben Medaille. Das Schutzgebiet umfasst eine Fläche von 4.754 Hektar und erstreckt in Sachsen-Anhalt entlang der niedersächsischen Landesgrenze.

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