Ferngläser für Wanderer im Test: Zoom in!

Im Film „Robin Hood“ rollt ein Maure zwei konvexe Glaslinsen in ein Stück Leder und verblüfft den Gefährten mit einer glasklaren, intensiven Vergrößerung des Feindes. Der wanderlust-­Fernglastest soll zeigen, was davon geflunkert ist und wie es wirklich funktioniert.

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© Timo Dillenberger

Text: Timo Dillenberger

Warum testet ein Wandermagazin Ferngläser? Nun, neben den funktional unverzichtbaren Ausrüstungsgegenständen wie Schuhen, Jacken oder Rucksäcken mausert sich das Fernglas langsam, aber stetig zu einem der beliebtesten Accessoires der Wanderer. Das hat weniger mit einer sprunghaften Verbesserung der Qualität oder Funktion der Produkte zu tun. Vielmehr ist es die wachsende Neugier auf Natur bei gleichzeitigem Verantwortungsbewusstsein ihr gegenüber, die das Fernglas nicht als Statussymbol, sondern als nützliches Werkzeug emporkommen lässt. Mit einer guten ­Optik – die Profis sprechen selten vom lapidaren Fernglas – kann man tief in die Schönheit von Flora und Fauna eindringen, ohne dabei als störender Eindringling zu fungieren, ganz abgesehen von Tieren und Pflanzen, die sich vielleicht nicht ganz so zugänglich für jedermann niedergelassen haben oder gar gefährlich sein könnten. Mit der Naturbeobachtung wird sozusagen ein Hobby ins andere integriert. Heimische Vögel im Wald beobachten, eine Wanderung zu Gämse und Steinbock unternehmen oder sich einfach nur Sehenswertes am Wegesrand näher ans Auge ranholen, die „Optiken“ machen mitunter alltäglich erscheinende Szenen und Anblicke imposant und interessant. Aber während etablierte Ornithologen – also Vogelkundler – sehr sicher im Thema Optik und Ferngläser sind, ist der unerfahrene Wandersmann fälschlicherweise oft verleitet, Vergrößerungsfaktor und Preis gegeneinander abzuwiegen und dann zuzuschlagen. Aber die Praxis zeigt: Weniger ist manchmal mehr, mehr ist manchmal immer besser, und wenn das eine mehr ist, sollte das andere nicht zu viel weniger werden – sprich Konfusion. Deshalb zuerst ein kleiner Überblick über das, was ein Fernglas zu einem guten Fernglas macht: Die schlagenden Argumente der Ferngläser scheinen beim Blick auf die Modellnamen tatsächlich der Vergrößerungsfaktor und der Durchmesser der Öffnung in Richtung Objekt zu sein (z. B. 8  x  32, also 8-fach mal 32 mm). Aber das ist nur die halbe Wahrheit.

Den kompletten Text, anschauliche Grafiken sowie sämtliche Testbriefe der besten Softshell-Jacken der Saison mit Beschreibung, Bewertung und Testsiegel finden Sie in Heft 21/2014 von wanderlust.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 01 / 2014

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