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Softshells: Schön clever!

Kann eine Jacke clever sein? Zumindest können moderne Funktionstextilien selektieren, was von draußen in die Jacke rein, was aus ihr heraus und was gar nicht durch sie hindurch darf. Diese ­Multi­funktionalität in modischem Design sollen zwölf Kandidaten im Test beweisen!

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Die Richtung entscheidet: Die Membran im Softshell-­Laminat lässt Feuchtigkeit NUR von innen durch.
© Jennifer Schattling

Text: Timo Dillenberger

Softshell könnte in der Outdoor­branche zum Wort des Jahrzehnts gewählt werden, so inflationär wird damit umgegangen. In-teressant: Es gibt keine verbindliche Definition, und im Verständnis von Experten und Laien sind etliche Vorstellungen unterwegs, was eine Softshell-Textilie ausmacht bzw. wie sie sich von anderen Materialien unterscheidet. Die unter Experten am meis-ten akzeptierte Beschreibung ist: „Softshell ist ein meist dreilagiges Laminat, bei dem auf eine unterschiedlich stark luft- und dampfdurchlässige Membran außen eine Schutz- und innen eine Isolationsschicht aufgebracht wird.“

Hightech-Produkt Softshell

Bei Hightech-Produkten wie Funktionstextilien ist es wenig verwunderlich, dass nicht jeder Produzent von Softshelljacken sein eigenes Material entwickelt, sondern dies Spezialisten überlässt! Vorreiter ist die Firma W. L. Gore, weshalb es insbesondere bei Verwendung des starken Marken-Namens Gore-Tex für die Textilien häufig zu Verwirrungen kommt.

Auch Teilnehmer dieses Tests bedienen sich beim Branchenprimus. Rein geschichtlich lässt sich die erste Softshelltextilie aber auf die Firma Arc’teryx zurückführen, die bis heute mit eigenen Innovationen glänzt. Auch Testteilnehmer Salomon war schon früh mit Eigenentwicklungen am Markt.

Aber warum ist es so schwierig, eine top Funktionstextilie herzustellen? Softshell-Material ist – wie erwähnt – stets eine Kombination aus mehreren Lagen. Die entscheidende ist die Membran, die zum einen Wassertröpfchen von außen an der Diffusion nach innen abhält, zum anderen Dampf und Feuchtigkeit von innen ermöglicht oder forciert, vom Körper weg die Membran zu passieren. Problem: Um außen eine Schutzschicht und innen eine isolierende und/oder hautschmeichelnde Schicht auf die wertvolle Membran aufzubringen, ist ein „intelligentes“ Verfahren nötig, das die Lagen fest verbindet. Großflächig und großzügig eingesetzte Textilkleber würden aber die für die Funktion relevanten Poren der Membran „zukleistern“. Punktuelles und wohldosiertes Verkleben, Verschweißen oder sogenanntes „Einhängen“ per Naht verhindert das, setzt aber jede Menge Know-how voraus. Unter den Membranen gibt es zudem mehrere Kategorien mit unterschiedlichsten Eigenschaften.

Den kompletten Text, anschauliche Grafiken sowie sämtliche Testbriefe der besten Softshell-Jacken der Saison mit Beschreibung, Bewertung und Testsiegel finden Sie in Heft 2/2014 von wanderlust.

Hier nachbestellen.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 02 / 2014

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