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Trinken mit System

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© Primus

Ob kurze oder lange Wanderungen, getrunken werden sollte immer. Die unterschiedlichsten Behältnisse wärmen, kühlen, filtern und noch vieles mehr. Wir haben verschiedenste Trinksysteme auf ihre Stärken und Schwächen überprüft.

Text: Ralf Kerkeling

Wandern für zwei, drei Stunden. „Da brauche ich doch nix zu trinken“, heißt es immer wieder. Dabei ist das kühlende Nass, gerade in den Sommermonaten, essenziell wichtig für den Körper. Etwa 1,5 Liter Wasser gelten als ideal für einen Erwachsenen während einer zweistündigen mittelschweren Wandertour. Die Flüssigkeitsmenge variiert je nach Geschlecht und Schweißverlust, ist demnach als individuell zu betrachten. Wer nicht frühzeitig schlappmachen will, sollte jedoch ausreichend Flüssigkeit mit sich führen.

Behältnisse für jede Wandersituation gibt es ausreichend. Material, Größe, Gewicht – die Masse an erhältlichen Flaschen erscheint auf den ersten Blick etwas unübersichtlich. Hinzugesellen sich spezielle Behältnisse für extremere Situationen. So können Wanderabenteurer auf Wegstrecken mit unklarer Wasserqualität auf Flaschen mit eigener Filteranlage vertrauen.

Und es gibt Kriterien, auf die in jedem Fall beim Kauf geachtet werden sollte, um eine lange Haltbarkeit des Produktes zu gewährleisten. Wussten Sie beispielsweise, dass ein Einfüllen von kohlensäurehaltigen Getränken in vakuumgezogene einwandige Edelstahlflaschen sich negativ auf das Vakuum der Flaschen auswirken kann? Dass Fruchtsäure eine Ummantelung angreifen kann? Idealerweise wird auf Flaschen mit der entsprechenden Eignung zurückgegriffen. Der entsprechende Vermerk befindet sich auf der Verpackung. Bei einer Verwendung mit Kohlensäure, empfiehlt es sich, etwa ein Drittel „Stauraum“ in der Flasche leer zu lassen.

Regelmäßiges Reinigen

Trinkflaschen sollten zudem regelmäßig und gründlich gereinigt werden, auch um den Nachgeschmack alter Flüssigkeiten loszuwerden, aber auch, um Ablagerungen und Schimmelbildung vorzubeugen. Leider stellt gerade der Verschluss oftmals ein Problem dar und wird in der Folge oftmals unzureichend gereinigt. Es gibt viele kleine Ecken, an die man nicht so leicht herankommt. Die offensichtliche Lösung: ab in die Spülmaschine damit. Doch so einfach ist es nicht. Denn ob ein Trinkverschluss spülmaschinengeeignet ist, hängt nicht zuletzt davon ab, ob sich der dichtende Gummiring auch abnehmen lässt. Dieser würde ansonsten sehr schnell in Mitleidenschaft gezogen und spröde werden. Schlussendlich würde er nicht mehr ordentlich dicht halten. Viele Hersteller haben das Problem erkannt und dafür gesorgt, dass sich der Trinkverschluss in seine Einzelteile zerlegen und leichter reinigen lässt. Auch die überwiegende Mehrheit der Trinkflaschen-Bodys sind bereits spülmaschinenfest, eine Reinigung mit der Hand ist jedoch immer vorzuziehen.

Den vollständigen Test mit allen Rucksäcken inklusive aller Daten und Bewertungen finden Sie in Ausgabe 5/2020 der wanderlust. Hier können Sie das komplette Magazin nachbestellen.

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