Auf Schusters Rappen durchs herbstliche Brühl

Wenn die Abende länger werden und die Blätter in den Wäldern ihr buntes Finale feiern, dann ist der perfekte Zeitpunkt für einen Besuch in der Kultur- und Erlebnisstadt Brühl im Herzen des Rheinlandes.

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Jenseits der dicht besiedelten Stadtlandschaften der Rheinschiene wartet ein lebendiger Naturraum darauf, entdeckt zu werden – wie beispielsweise der Heider Bergsee, der sich am Abend von seiner romantischen Seite zeigt.
© epr/Stadt Brühl/Jürgen Waffenschmidt

Der „Naturpark Rheinland“ wurde als Nordrhein-Westfalens Naturpark des Jahres 2015 für vorbildliche Umweltbildung ausgezeichnet. Der Kletterwald „Schwindelfrei“ sowie Europas höchster Outdoor-Kletterturm „Via Ferrata“ sind naturnahe Herausforderungen der besonderen Art. Doch in Brühl, den meisten wohl eher aufgrund des beliebten Freizeitparks „Phantasialand“ ein Begriff, hat auch für Wanderer seinen Reiz. Regionale und überregionale Wanderwege verlaufen direkt auf Brühler Stadtgebiet und bieten den bequemen Einstieg in ein entschleunigtes Naturerleben.

Die UNESCO-Welterbe-Stätten Schloss Augustusburg und Schloss Falkenlust bescheren der Stadt zudem architektonische Juwelen. Das Schloss Augustusburg befindet sich im Osten der Stadt, es ist mit dem Jagdschloss Falkenlust durch eine Allee, die einmal quer durch den weitläufigen Schlosspark verläuft, verbunden. Beide Schlösser gehören zu den bedeutendsten Bauwerken des Barocks und Rokokos in Deutschland und haben in den Jahrhunderten nichts von seiner Strahlkraft verloren.

Der Schlosspark, gefeiert als herausragendes Beispiel barocker Gartenkunst, entfaltet im Herbstgewand oder bei klirrender Kälte einen ganz eigenen Zauber. Der heute naturbelassene äußere Teil des Schlossparks von Augustusburg von ca. 50 ha mit 300-jährigem Baumbestand und einer üppigen Tier- und Pflanzenwelt steht unter Naturschutz. Im vorderen Teil des Schlossparks befindet sich eine rund 110 Meter lange Platanenallee die vor dem Jahr 1870 angelegt wurde. Um die dort beheimatete Vogelwelt (viele Baumhöhlenbrüter) zu schützen, ist die Allee für Fußgänger gesperrt. Der alte Baumbestand kann jetzt durch ein Gitter angesehen werden.

Mehr unter www.bruehl.de.

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