Booser Doppelmaar: Sorglos auf dem Vulkan

Die Booser Doppelmaartour – In der beschaulichen Eifel bei Mayen geht es heiß her – allerdings nur unter der Erde! Darüber liegt die Natur in sorgloser, sattgrüner, goldgelber Fülle und lädt Wanderer ein, den Traumpfad durch das ­Doppelmaar bei Boos so richtig zu genießen.

neuer_name
Gut beschildert: Als Teil des Traumpfade-projektes der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik verfügt die „Booser Doppelmaartour“ über eine perfekte ­Infrastruktur. © Marnie Schmitt

Text: Lisa-Marie Bille

Das Eifeldörfchen Boos ist friedlich, idyllisch und einfach hübsch. Der Name ist nur noch nicht jedem ­geläufig. Der Landkreis Mayen-Koblenz, in dem Boos liegt, schon eher. Schließlich verbinden Wanderfans mit dieser Region oftmals die wirklich traumhaften Traumpfade. In ganz Deutschland bekannt ist jedoch der Nürburgring, der gerade mal fünf Kilometer vom Traumpfad Booser Doppelmaartour entfernt liegt. Schließlich ist die schon 1927 eröffnete Rennstrecke mittlerweile ein Freizeitzentrum ­geworden, das nicht nur Rennliebhaber anlockt, sondern auch auf Familien abzielt – mit Achterbahn, Einkaufszentrum, ­Hotels und Kneipen.

Davon hört man am Startpunkt der Tour jedoch nichts. Nur ab und zu, hier und im Verlauf der Strecke, trägt der Wind Motoren­geräusche in die ansonsten von Grillenzirpen, Vogelgezwitscher und Blätterrauschen bestimmte Geräuschkulisse. Aber die ­Ruine der Nürburg, die sieht man. Die Gipfelburg steht in der Nordschleife der Rennstrecke und schaut von ihrem 678 Meter hohen Vulkankegel auf die Eifel und ihre Wanderer herab. Diese begeben sich hier auf einen Traumpfad durch Wiesen und Wälder, ­erschaffen auf der vulkanischen Vergangenheit der Eifel. Denn es geht durch das Booser Doppelmaar, zwei nebeneinanderliegende Trockenmaare, deren Gebiet komplett unter Naturschutz steht. Die großen, flachen Kessel waren wohl früher einmal mit Wasser gefüllt, bis heute ist die Erde sehr feucht, teilweise sumpfig. Daher gibt es hier seit einiger Zeit auch wieder einen Fischweiher, der schon am Anfang der Tour dazu einlädt, auf den überall an der Strecke verteilten Waldmöbeln Platz zu nehmen und einfach nur zu schauen. Sich sattsehen an dem saftigen, endlosen Grün, den gelben Löwenzahntupfern und dem ständigen Wechsel im Farbbild des Mischwaldes. Aber auch das Weitergehen lohnt sich, und Grün, liebe Wanderer, das werden Sie noch in reicher Fülle auf dieser einfachen und gemütlichen Wegstrecke finden!

Den kompletten Text inklusive aller Fotos, der Tourenbeschreibung sowie der Tourenkarte zum sammeln und nachwandern erhalten Sie in Heft 2/2014 von wanderlust.

Hier nachbestellen.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 04 / 2012

Aktuelle Beilagen und Specials

  • catalog flat
  • catalog flat
  • catalog flat
  • catalog flat
  • catalog flat
  • catalog flat
  • catalog flat

Events

22.01 – 26.01.2020
Schöneck im Vogtland - Deutscher Winterwandertag