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Die schönen Unbekannten

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Ein stimmungsvoller Ausblick auf den Rhein ist bei einigen Trails garantiert dabei.
© Edda Neitz

14 Wisper Trails und der lange „Wispertaunussteig“ machen die waldreiche Region im westlichen Zipfel Hessens zwischen Lahn und Rhein gelegen zum Eldorado für Wanderer.

Text: Edda Neitz

Das Wetter ist perfekt. Die Aussicht beeindruckend. Wie bei einem Reißverschluss schiebt sich eine grünbewachsene Hügelkette in die andere hinein. Bis zum Horizont. Das Panorama hier oben am Aussichtspunkt Dickschieder Fenster auf dem ca. 500 Meter hoch gelegenen Atzmann ist einer der Lieblingsplätze von Robert Carrera. „Vor uns liegt das größte zusammenhängende Waldgebiet Hessens“, sagt er. Den Wald gibt es in Fülle und das Wild, das oft am helllichten Tag die grüne Zone mit der weiten Ackerfläche tauscht, bringt dem Wisper Trail „Dickschieder Wildwechsel“ noch eine Abwechslung mehr. Vor zwei Jahren wurden 14 Wisper Trails und der 44 Kilometer lange Weitwanderweg „Wispertaunussteig“ eröffnet.

Mit Engagement und Herzblut

Seitdem haben mehr und mehr Wanderer den stillen und charmanten Waldwinkel in der westlichsten Ecke Hessens ins Herz geschlossen, und Robert Carrera war es, der ihnen auf die Spur geholfen hat.

„Es war 2008“, erinnert sich Robert Carrera. Er saß mit einem Freund aus Köln zu einem gemütlichen Plausch in der Dorfschänke in Espenschied, und sie sprachen über die „goldenen“ 80iger-Jahre, als das 300-Seelen-Dorf Espenschied noch mehrere Tausend Übernachtungsgäste pro Jahr hatte. Doch dann ging alles den Bach runter. Weil keine Gäste mehr kamen, schlossen nahezu alle Gasthöfe. Wie ist das möglich, fragte sich Robert Carrera, der beruflich Individualreisen nach Lateinamerika organisiert und dort einen riesigen Ansturm auf Naturschönheiten feststellt. Der dünn besiedelten und waldreichen Landschaft mit wenigen Bergrücken fehlte das Image eines Wanderziels, erkannte der passionierte Wanderer. „Als mein Freund dann vom Erfolg des Eifelsteigs sprach, war die Idee geboren“, fasst er zusammen. All die schönen Wanderungen sollten zu einem einzigartigen Wandererlebnis, in der Marketing-Sprache heißt das „Dachmarke“, zusammengefügt werden. Was danach folgte, war Informationen sammeln und Befürworter finden. „Zuerst bin ich mit meiner PowerPoint--Präsentation von Ort zu Ort gezogen“, erzählt Robert Carrera. Der Stein kam dann aber ins Rollen. Im Herbst 2019 wurden die Wanderwege eröffnet.

Den kompletten Artikel lesen Sie in wanderlust 3/2021. Das Magazin können Sie hier nachbestellen.

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