Alpe-Adria-Trail: Wandern in drei Ländern

Prachtvolle Bergpanoramen, stille Seen, liebliche Weingärten und eine schimmernde Küste – all das bietet der neue Weitwanderweg Alpe-Adria-Trail, der Österreich, Slowenien und Italien aufs Schönste miteinander verbindet.

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Idyllisch: Der Millstätter See ist der zweitgrößte der vielen Kärntner Seen. Er ist besonders fischreich und kann im Sommer bis zu 26 Grad warm werden.
© Alexa Christ

Text& Fotos: Alexa Christ

An diesem Morgen ziert er sich. Der mächtige Riese lässt sich in seinem grauen Nebelkleid nur schemenhaft erkennen, als habe er sich entschlossen, heute das arme Aschenputtel zu geben und nicht die stolze Prinzessin. Dennoch verleiht der flirrende Dunstschleier dem Großglockner, dem höchs­ten Berg Österreichs, eine geheimnisvoll-mystische Aura. Streng wacht er über die zu seinen Füßen liegende Pasterze – das große Gletscherfeld, mit dem der Sage nach die Bauern im Tal einst für ihre Verschwendungssucht gestraft wurden. Heute ist die Pasterze der würdige Startpunkt eines atemberaubenden, brandneuen Fernwanderwegs, der über knapp 700 Kilometer vom ewigen Eis bis ans azurblaue Meer führt.

Seit dem Sommer 2012 verbindet der Alpe-Adria-Trail in 38 Tagesetappen die Regionen Kärnten, Slowenien und das italienische Friaul/Julisch-Venetien. Schnurstracks gen Süden, so einfach lautet die Richtungsvorgabe. Wer statt des esoterischen Hypes um den Jakobsweg eine grandiose landschaftliche Vielfalt, grenz­überschreitende Erlebnisse und kulinarische Offenbarungen sucht, ist hier goldrichtig. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn gleich die erste Etappe führt vom Groß­glockner hinunter in den Ort Heiligenblut, wo von der Römerzeit bis ins 17. Jahrhundert das ergiebigste Goldabbaugebiet Europas lag. Doch auch nach dem Abflauen des alpi­nen Goldrauschs herrschte in der malerischen Berggemeinde kein Mangel, besaß man ja noch die Blutreliquie des Heilands. Die hatte ein durchreisender dänischer Prinz dort nicht ganz freiwillig hinterlassen.

Den kompletten Text inklusive aller Fotos, der Tourenbeschreibung sowie der Tourenkarte zum sammeln und nachwandern erhalten Sie in Heft 4/2013 von wanderlust.

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Idyllisch: Der Millstätter See ist der zweitgrößte der vielen Kärntner Seen. Er ist besonders fischreich und kann im Sommer bis zu 26 Grad warm werden.
© Alexa Christ

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 04 / 2013

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