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Blumeninsel im Atlantik

Madeira ist ein Wanderparadies. Auf kleinem Raum – die Insel ist 57 Kilometer lang und 22 Kilometer breit – gibt es eine Vielzahl von Wandermöglichkeiten, vor allem entlang der sogenannten Levadas. Diese vor Jahrhunderten angelegten Bewässerungskanäle durchziehen die portugiesische Atlantikinsel wie ein Netz.

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Irgendwann reißt der Himmel auf: Wanderung zum Pico Ruivo, dem höchsten Gipfel auf Madeira.
© Wolfgang Stelljes

Text & Fotos: Wolfgang Stelljes

Um es gleich vorwegzunehmen: Nein, wir waren nicht im Museum von Cristiano Ronaldo. Und auch nicht bei der Statue des sicher berühmtesten Sohnes der Insel Madeira. Und auch mit der Seilbahn von Funchal oder mit den Korbschlitten von Monte sind wir nicht gefahren. Was nicht heißen soll, dass wir nicht auch ein paar touristische Highlights mitgenommen hätten. Vor allem aber haben wir das gemacht, was man auf Madeira am allerbesten kann: Wandern. Dank der Levadas kann man sich eigentlich auch nicht verlaufen. Trotzdem sind wir froh, in diesen Tagen auch einen Wanderführer dabeizuhaben. Eduardo Dias hat ein paar Jahre in Bremen gelebt und spricht gut Deutsch. Er hat mehrere Touren ausgewählt, die allesamt um die zehn Kilometer lang sind und die uns einen guten Eindruck von der Vielfalt dieser Insel vermitteln sollen. Eduardo thematisiert auch gleich des Wanderers größte Sorge: das Wetter. „Es ist gerade instabil.“ Also alles einpacken, Regencape, Pullover, Sonnenschutz. Aber das empfiehlt sich auf Madeira ohnehin. Denn selbst wenn an der Küste, unterhalb einer Höhe von 300 Metern, meist angenehme 18 bis 24 Grad herrschen, sinkt doch mit jedem Höhenmeter die Temperatur. Das merken wir gleich am nächsten Tag.

„Madeira ist wie ein Schwamm“, sagt -Eduardo. Regenwasser sickert durch das vulkanische Gestein, tritt irgendwo wieder aus, wird aufgefangen und über die Levadas dorthin gelenkt, wo es gebraucht wird. An kaum einem anderen Ort wird dieses Prinzip deutlicher als in den Bergen rund um Rabaçal. Die Region ist feucht und niederschlagsreich, ein beliebtes Ziel auch bei Wanderern. Gleich zu zwei Naturschauspielen will uns Eduardo heute führen: zum Risco-Wasserfall und zu den 25 Quellen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2019 von wanderlust. Hier können Sie das komplette Magazin nachbestellen.

  • Irgendwann reißt der Himmel auf:

    Irgendwann reißt der Himmel auf: Wanderung zum Pico Ruivo, dem höchsten Gipfel auf Madeira.Wolfgang Stelljes

  • Doppelt hält besser

    Doppelt hält besserWegweiser in Holz und ­Keramik, gesehen bei Camacha.Wolfgang Stelljes

  • Ort der Ruhe

    Ort der RuheDer Botanische Garten von Funchal, im Hintergrund die Inselhauptstadt.Wolfgang Stelljes

  • Beliebtes Fotomotiv

    Beliebtes FotomotivDer Schwarze Degenfisch.Wolfgang Stelljes

  • Sichel dabei

    Sichel dabeiOb Gartenbesitzer oder Levadeiro – die Sichel ist ein unverzichtbares ­Handwerkszeug.Wolfgang Stelljes

  • Rauschendes Wasser

    Rauschendes WasserRauscht in zwei Stufen in die Tiefe: der Risco-Wasserfall.Wolfgang Stelljes

  • Blick in die Tiefe

    Blick in die TiefeTerrassenfelder am Cabo Girão, der mit 580 Metern höchsten Steilklippe Europas. Wolfgang Stelljes

  • Schöner Wohnen

    Schöner WohnenTraditionelles Strohdachhaus im Botanischen Garten von Funchal.Wolfgang Stelljes

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