Zwischen Himmel und Meer - Ligurien

Die Felseninsel Palmaria im Golf von La Spezia ist perfekt für einen entspannten Tagesausflug. Selbst mit Kindern ist der Inselrundweg gut zu bewältigen. Es geht durch schattige Pinienwälder und über schmale Panoramawege hoch über dem Meer.

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Cinque Terre in Ligurien ist einer der schönsten Küstenabschnitte Italiens – besonders hübsch ist Vernazza.
© Marden Smith

Text: Claudia Steiner

In der Luft liegt der Geruch von salzigem Meerwasser. Die Gischt spritzt immer wieder leicht hoch. Möwen drehen über dem Boot ihre Runden. Über uns: tiefblauer Himmel. Unter uns: das Meer in allen möglichen Blautönen. Auf dem Boot herrscht Ferienstimmung. Bepackt mit Sonnenschirmen und Picknickkörben fahren zahlreiche Italiener und Urlauber aus anderen Ländern für einen Tag zur idyllischen Felseninsel Palmaria in der Bucht von La Spezia. In der Ferne sieht man den Marinehafen der Provinzhauptstadt. Dahinter zeigen sich die Apenningipfel, die knapp hinter der zweitgrößten ligurischen Hafenstadt in die Höhe ragen.

Fischerboote auf den Wellen

Doch unser Wanderziel sind nicht die mächtigen Berge auf dem Festland, sondern die sanften Hügel auf der Felsen­insel Palmaria. Nur eine Meerenge – genannt Le Bocche – trennt die nur 6,5 Quadratkilometer große Insel von der Gemeinde Porto Venere mit ihren ­schmalen, hoch aufragenden Häusern mit den bunten Fassaden. Nach dem Anlegen in Terrizzo verlaufen sich die Menschenmassen schnell – in kleine Cafés, an die Strände und in das Strandbad des Militärs, das für Marinesoldaten aus La Spezia reserviert ist. Wir – mein Mann, unsere beiden Kinder Kilian und Norah und ich – halten uns links, folgen dem Holzschild Giro d’Isola und beginnen unsere Wanderung auf schmalen Feldwegen, die vor uns liegen. In den Buchten vor der ­Insel ankern Luxusjachten. Bunt gestrichene Fischerboote schaukeln friedlich und gleichmäßig auf den Wellen hin und her.

Heiß, aber schön

Maria und ihre Tochter Paula aus La Spezia gehören zu den wenigen Passagieren, die mit uns auf dem Weg laufen. Ihr Ziel ist die Badebucht Cala di Pozzale im Osten der Insel. „Im Sommer ist die Wanderung zwar heiß und anstrengend, aber dafür ist da nicht so viel los“, sagt die junge Italienerin. „Und man kann toll schnorcheln“, ergänzt ihre Tochter und kramt wie zum Beweis ihre Taucherbrille aus der Badetasche hervor. Auch wir wollen bei unserer Inselumrundung einen Badestopp einlegen und das kühle Nass bei der gleichzeitigen wunderbaren Aussicht genießen.

Den kompletten Artikel finden Sie in Heft 2/2016 von Wanderlust. Hier können Sie das Heft nachbestellen.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 02 / 2016

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