Der Anninger: G’schichten aus dem Wienerwald

Aktiv mit Genuss – Die Rundwanderung über den Rücken des Anninger ist bei den Wienern äußerst ­beliebt – nicht nur wegen der kulinarischen Spezialitäten in den Hütten am Wegesrand. ­Der Ausflugsberg bietet eine fantastische, bis ins Leithagebirge reichende Fernsicht über das Wiener Becken.

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Gute Aussichten: Das Wiener Becken und Leithagebirge vom Kalvarienberg aus. © Dagmar Steigenberger

Text: Dagmar Steigenberger

Jetzt’ wollt’s wissen, wo’s schön is?“ Die Wanderer bejahen vorsichtig. Erst reagiert der Wirt der Veiglhütte ja ­etwas ungehalten, als er die unerwarteten Gäste durch seine ­Nickelbrille betrachtet. Vielleicht liegt es daran, dass Montag ist und er seine Hütte eigentlich nur für die angemeldete Seminargruppe geöffnet hat. Oder ganz einfach daran, dass Fritz Holocher ein Original aus dem Wienerwald ist: Als ein solches muss man erst ein paar Minuten granteln, bevor man gesprächig wird. Dann aber faltet der Grauhaarige mit der Künstlerfrisur bedächtig eine Landkarte auf und beginnt, auf seine Lieblingsplätze in der Umgebung zu deuten. Als er den Anninger und die Wilhelmswarte erwähnt, nicken die Wanderer eifrig. Von dort oben kämen sie gerade, sagen sie und ­bestätigen artig: „Sehr schöne Aussicht!“ Hätten engagierte Naturfreunde im Jahr 1887 nicht den massiven Steinturm mit der hölzernen Wendeltreppe im Inneren errichtet, würde man vom ­Anninger aus nichts weiter sehen als dicke Baumstämme und die dicht belaubten Kronen der Buchen und Eichen.

Jenseits des Wiener Beckens erhebt sich im Osten das Leitha­gebirge – wobei die Bezeichnung „Gebirge“ für die gerade mal 400 Meter hohen Erhebungen übertrieben scheint. Dagegen ist der Schneeberg, dessen Umrisse am südlichen Horizont aus dem Dunst aufsteigen, mit seinen gut 2.000 Metern bereits ein stattlicher Gipfel. Vor ihm buckeln sämtliche Berge im Umkreis, bis sie im Norden in den sanften, dunkelgrünen Kuppen des Wienerwaldes auslaufen.

Den kompletten Text inklusive aller Fotos, der Tourenbeschreibung sowie der Tourenkarte zum sammeln und nachwandern erhalten Sie in Heft 6/2012 von wanderlust.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 06 / 2012

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