Kärnten: Rendezvous im Sonnenwinkel

Vom Meerauge zur Märchenweise, von Eiszeitsteinen zur Buchenschank: Der Sonnenwinkel Kärntens mit Rosenthal, Klopeiner See Südkärnten und Lavanttal am Fuße der Karawanen und der Saualpe ist noch ein wirklicher Geheimtipp für Liebhaber großer Natur.

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Bergrücken Saualpe: endlose Weite ganz oben und dazu kein Mensch weit und breit.

Text: Edda Neitz

Hand aufs Herz. Für die meisten von uns sind Rosental, Jauntal und Lavanttal böhmische Dörfer. Die Karawanken sind zumindest als Gebirge, irgendwo im Südosten Österreichs, bekannt, aber vermeintlich hoffnungslos ab vom Schuss. Etwa 20 Minuten Autofahrt von Villach aus braucht man bis nach Rosenbach im Rosental. Keck ragen die zerklüfteten Felsen der Karawanken am Horizont hinter den grünen Hügeln hervor. Schmale Grasflächen schlängeln sich filigran an den Hängen herab. Dazu ein Kaiserwetter mit viel Sonne und blauem Himmel. Wen wundert es dann, dass sich die Region als der Sonnenwinkel in dem ohnehin sonnenverwöhnten Kärnten rühmt.

Der Duft von Fichten und Tannen

Carnica–Rosental – so der komplette Name – zählt zu den landschaftlichen Pflichtadressen. „Die Carnica-Biene hat unserer Region den Namen gegeben“, klärt Touristikerin Sissi Wutte auf. Auch heute noch ist die robuste Biene sehr begehrt und wird vom Rosental aus in die ganze Welt verschickt. Bienen fühlen sich hier wohl. Buschwindrosen im Frühsommer, später auch Enzian und Knabenkräuter blühen wie in einem Schaugarten. Der harzige Duft von Fichten und Tannen liegt in der Luft. Gleich zu Beginn des Bodentales, es ist ein abseits gelegenes Hochtal vom Rosental, geht es zum Lausegger Hof, einem Berggasthof mit Pension. Andreas Lausegger ist ein österreichischer Wirt, wie man ihn sich so vorstellt. Braun gebrannt, mit verschmitztem Lächeln und fescher Trachtenweste sitzt er vor uns und schwärmt von der Region und den Schafen, die sein Bruder züchtet. „Die Kärntner Brillenschafe waren vom Aussterben bedroht“, erklärt er. Mittlerweile wächst aber der Bestand der Schafe mit den schwarzen „Brillen“ um die Augen wieder. Ob das Fleisch der Lamm-Schmankerl auf seiner Speisekarte vom Hof seines Bruders stammt, habe ich dann doch vergessen zu fragen.

Den kompletten Text inklusive aller Fotos, der Tourenbeschreibung sowie der Tourenkarte zum sammeln und nachwandern erhalten Sie in Heft 5/2014 von wanderlust. Hier können Sie das Heft nachbestellen.

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Die Tscheppaschlucht: Über - teils reich geschmückte - Leitern und Brücken geht es durch die eindrucksvolle Klamm.
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Trotz Wolkenhimmel ein Genuss: weiter Blick von der Saualpe ins Lavanttal.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 05 / 2015

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