Tannheimer Tal: Winter auf drei Ebenen

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Hier geht einem das Herz auf: Das Tannheimer Tal bietet auf drei Ebenen tolle Möglichkeiten zum Wandern, nicht zuletzt im Winter.
© Christina Pahnke/sampics

Eiskalt ist es. Der Himmel tiefblau und die Bäume tragen weiße Mützen. Bei jedem Schritt knirscht der Schnee unter den Füßen. Wenn Frau Holle ihre Betten schüttelt, erstrahlt die Region rund ums Tannheimer Tal in einem ganz besonderen Glanz und lässt das schönste Hochtal Europas zum Winter- ­Wunderland werden.

Text: Astrid Schlüchter

Wer sagt eigentlich, dass Wandern nur im Sommer Spaß macht? Für mich gibt es nichts Schöneres als das Glitzern des Schnees im Sonnenlicht oder die mit Puderzucker besprühten Bäume, die sich im Wald wie Gespenster aneinanderreihen. Legt die Natur ihren weißen Mantel an, sind Berg und Tal besonders reizvoll. So wie mich die satten, saftigen Bergwiesen, das warme Geräusch von Kuhglocken und blökenden Ziegen den Stress und die Hektik der Großstadt im Sommer vergessen lassen, geben mir die Ruhe und Gemächlichkeit in Verbindung mit der sanften Bewegung im Winter neue Kraft. Trotz allem ist es immer noch recht ungewohnt, auf dem Berg nicht Ski oder Snowboard mit dabei zu haben, um mit sanften Schwüngen über die Pisten zu rauschen.

Das Tannheimer Tal an der Grenze zum Allgäu ist mir eigentlich als Langlaufdestination bekannt. Nicht umsonst wurde das Gebiet mit seinem 140 Kilometer langen Loipennetz schon mehrfach als beste Langlauf- und Nordic-Skating-Region ausgezeichnet. Dass das schönste Hochtal Europas jedoch zudem mit mehr als 300 Kilometern Wanderstrecke und einer riesigen Nordic-Walking-Arena auftrumpfen kann, war auch mir bis vor kurzem noch neu. Auf 1.100 Metern Höhe belohnt das Tannheimer Tal seine Besucher nicht nur mit wundervollen Alpenblicken. Die Gegend an sich ist zwar übersichtlich, dafür aber auch unverbaut schön, so dass eigentlich jeder auf seine Kosten kommt: Naturliebhaber, Romantiker, Sportfanatiker und Familien. Und im Winter ist die Region besonders zauberhaft. Insgesamt 81 Kilometer geräumte Winterwanderwege laden zu gemütlichen Schnee-Spaziergängen oder längeren Märschen ein. Und wer erst einmal auf den Geschmack gekommen ist, wird den Anblick der friedlich-verschneiten Landschaft immer wieder aufs Neue aufsuchen. Als ganz besonderes Schmankerl kann man Ende Januar beim alljährlichen „Ballon-Festival“ die Natur von ganz weit oben auf sich wirken lassen.

Den kompletten Text inklusive aller Fotos, der Tourenbeschreibung sowie der Tourenkarte zum sammeln und nachwandern erhalten Sie in Heft 3/2014 von wanderlust.

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Im Januar findet mit dem „Ballon-Festival“ alljährlich ein besonderes Spektakel statt. Dann schweben mehr als 70 bunte Riesen am Himmel – der eine oder ­andere schafft es dabei besonders hoch
© Christina Pahnke/sampics

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 01 / 2015

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