Wandern rund um Garmisch - Partenkirchen

Das Wandergebiet rund um Garmisch-Partenkirchen gehört nicht nur landschaftlich zu den reizvollsten der bayerischen Alpen, auch an geschichtlichen Einblicken, Gletscher-Erlebnissen und spirituellen Begegnungen hat es einiges zu bieten und belebt neben dem Körper auch die Gedanken.

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© BergbahnAGLechner.

Auf historischen Spuren

Inmitten der bayerischen Alpen gelegen spiegelt das Königshaus Schachen die blühende Phantasie Ludwig II. wider — ein überaus lohnendes Wanderziel. 1870 ließ der Märchenkönig das äußerlich eher bescheiden wirkende Jagdschloss, das erst im Inneren seine ganze Pracht entfaltet, errichten. Der „Türkische Saal" taucht mit seinen bunten Glasfenstern den Raum in ein zauberhaftes Licht. Ein Springbrunnen, der Sternenhimmel an der Decke, die bunten Stoffe und das glitzernde Gold sorgen für orientalisches Flair. Erreichbar ist das Schachen-Haus über den Königsweg oder über die Partnachklamm und den Kälbersteig.

Den Wanderweg über die St.-Martin-Hütte und weiter hinauf bis zum sogenannten Königsstand auf der Südseite des Kramers wusste schon König Maximilian II. aufgrund der Vielzahl atemberaubender Panoramablicke zu schätzen: eine schöne Halbtageswanderung mit Einkehrmöglichkeit.

Auf den Spuren alter Grafen und Burgherren wandeln kleine und große Wissbegierige auf dem vier Kilometer langen Burglehrpfad der Burgruine Werdenfels, deren Entstehung auf das Jahr 1219 geschätzt wird. Er beginnt direkt am Pflegersee, führt fast ausschließlich durch Laubwald und spendet so auch an sehr heißen Tagen angenehmen Schatten.

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© Marc Hohenleitner

Wer sich in die Zeit der Olympischen Winterspiele von 1936 zurückversetzen lassen möchte, kann dies bei einem Spaziergang entlang der heute denkmalgeschützten, weltberühmten Bob-Rennstrecke. Unbedingt empfehlenswert ist der Besuch des „Bobmuseums“ mit historischen Bobs und anderen interessanten Ausstellungsstücken. Original-Filmmaterial lässt die Atmosphäre vergangener Sportereignisse wieder aufleben.

Details und Karten zu den Touren sind hier erhältlich.

Besonderes Bergerlebnis rund um die Zugspitze

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© BergbahnAGLechner.

In die Welt von Eis und Schnee begeben sich Wanderer auf den vielseitigen Erlebniswegen rund um die Zugspitze, einem der letzten deutschen Gletscher:

Über den Zugspitzgletscher gelangt man in einer knappen halben Stunde zum Aussichtspunkt am „Windloch“, um dort den faszinierenden Tiefblick 2.000 Meter hinunter in das Ehrwalder Becken, auf die umliegenden Berge und das gesamte Zugspitzplatt zu genießen.

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Bei der Gletscherführung vom Gletscherrestaurant Sonnalpin über den Nördlichen Schneeferner bis zum Aussichtspunkt „Windloch“ entführen fachkundige Gletscherguides am Zugspitzplatt in die beeindruckende Welt aus Eis und Schnee. Die Gletscherführung dauert etwa eine dreiviertel Stunde und ist ein kostenloser Service der Bayerischen Zugspitzbahn. Treffpunkt ist am Maibaum.

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Der GletschErlebnisWeg — ein Gemeinschaftsprojekt von Bayerischer Zugspitzbahn, Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschem Wetterdienst, Umweltforschungsstation Schneefernerhaus und Bayerischem Landesamt für Umwelt — besteht aus fünf interaktiven Stationen, die Wissenswertes zu den verschiedenen Elementen und hochalpinen Landschaftsformen der Zugspitzwelt vermitteln. Erreichbar ist dieser in circa 15 Minuten vom Gletscherrestaurant Sonnalpin aus.

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Der knapp drei Kilometer lange Genuss-Erlebnisweg schlängelt sich sanft von der Bergstation der Alpspitzbahn zur Bergstation der Kreuzeckbahn und lädt mit der Aussichtsplattform AlpspiX, Relax-Liegen und Schaukel-Elementen die ganze Familie zum Genießen ein.

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Der hochalpine, 700 Meter lange GipfelErlebnisweg am Osterfelderkopf ist auch für weniger Trittsichere geeignet und gibt auf einem Rundkurs mit quizartigen Stationen einen Überblick über Flora, Fauna und Geologie der Umgebung.

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Die Natur als Impulsgeber

Die inspirierende Bergwelt der 15 Kilometer langen Meditationswanderung „Gedanken bergauf" gibt anhand von Tafeln entlang des Weges mit Psalmen und Evangelien sowie Aphorismen von Albert Camus und Fjodor Dostojewski reichlich Impulse, um innere und äußere Schätze zu entdecken. Die Tour beginnt am Hausberg-Parkplatz. Von dort geht es 1.300 Höhenmeter bergauf, über Kochelberg und Partnachalm, dem Hausberg, der Kreuz- und Hochalm zum Osterfeldkopf. Mit einer Übernachtung zwischendurch im Bayernhaus oder im Kreuzeckhaus kann die Wanderung in mehrere Etappen aufgeteilt werden.

Im Rahmen der spirituellen Bergtage des katholischen Kreisbildungswerk Garmisch-Partenkirchen e.V. begleiten lokale, ausgebildete DAV-Wanderleiter/innen am 23. September 2017 eine bewegende Wanderung vom Kreuzeck über den Bernadeinweg zur Stuibenhütte. Von dort geht es weiter zum Mauerschartenkopf und wieder zurück. Unter dem Titel „Eigentlich bin ich ganz anders, nur ich komme so selten dazu" (Ödon von Horvath) führt die Tour entlang landschaftlicher Freuden und zu sich selbst.

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