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Die Linde

lat. Tilia | 1000 Jahre wurden Linden bereits alt.
Fotoaufnahme einer Linde.
© Shutterstock/Le Manna

Die Linde als Zentrum

Die Tilia wurde in Mitteleuropa aufgrund ihres hohen Alters oft als etwas Ehrwürdiges wahrgenommen. In vielen Dörfern wurde das Zentrum von einer Linde gebildet, worunter Feste gefeiert, Gerichtsverhandlungen abgehalten und Nachrichten ausgetauscht wurden. Aufgrund dieser zentralen Stellung wurde die Linde als ein Symbol des Friedens angesehen: Oft wurde nach einem Krieg eine Tilia gepflanzt – die Friedenslinde.

Inspirationsquelle

Lindenbäume haben Künstler und Dichter seit Jahrhunderten inspiriert. In vielen Gemälden, Gedichten und Liedern werden Lindenbäume als Symbol für Schönheit, Harmonie und Naturverbundenheit dargestellt. In der Mythologie stehen sie für die Verbindung zur spirituellen Welt.

„Lindenrauschen“

Das charakteristische Geräusch, das entsteht, wenn der Wind durch die Blätter der Linde weht. Die Blätter sind herzförmig und mit einem feinen Härchenbesatz versehen. Wenn der Wind durch die Blätter streicht, werden die Härchen bewegt und erzeugen ein leises, summendes Geräusch.

Anziehender Duft

Die bis zu 60 000 nektar- und pollenreiche Blüten pro Baum duften nicht nur für uns, sondern sind ein Tummelplatz für Bienen und Hummeln.

Lindenblütentee

Lindenblüten haben beruhigende und entspannende Eigenschaften. Sie werden traditionell zur Linderung von Stress, Schlaflosigkeit und Erkältungssymptomen eingesetzt.

Bei uns

In Deutschland sind nur drei der 20 bis 40 Arten der Linde heimisch. Die wohl bekanntesten sind die Sommerlinde und die Winterlinde. Die Silberlinde findet sich aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit häufig auch als „Stadtbaum“.

Innere Erneuerung …

Ab einem bestimmten Alter ist der Stamm hohl und erlaubt es frischen, jungen Wurzeln, von innen zum Boden zu wachsen. Sind die neuen Wurzeln erst ausgebildet, kann sich auch eine neue Krone bilden, die zum „neuen“ Baum gehört. Die Linde erneuert sich somit von innen und bleibt am Leben.

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