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Was Wanderstöcke wirklich bringen (Advertorial)
Die neuen Wanderstöcke von Silva
Kompakt verstaut im Rucksack – und im nächsten Moment sofort einsatzbereit: Die Trekking Poles Carbon Z Adjustable sind verstellbare Carbonstöcke für Wanderinnen und Trekker, die auf geringes Gewicht, Flexibilität und kleines Packmaß setzen. Dank der dreiteiligen Z-Konstruktion lassen sich die Stöcke auf 39,5 Zentimeter zusammenfalten und platzsparend im oder am Rucksack verstauen – ideal für Mehrtagestouren und Reisen. Durch die leichte T300-Carbonkonstruktion sind die Trekkingstöcke sehr stabil bei dennoch geringem Schwunggewicht. Die verlängerten Korkgriffe ermöglichen zudem ein flexibles Umgreifen je nach Steigung, während die Karbidspitzen zuverlässigen Halt auf unterschiedlichem Terrain bieten. Über das modulare Blueberry-System lassen sich sowohl Handschlaufen als auch Handschuhe schnell ein- und ausklicken. Mittlere Teller für Schnee oder weiche Böden sowie optional montierbare Gummifüße für Asphalt oder Fels erweitern den Einsatzbereich.
Features
· Leichte T300-Carbonstöcke, längenverstellbar (115–135 cm)
· Z-Falt-Design mit kompaktem Packmaß (39, 5 cm)
· Blueberry-System: kompatibel mit Handschuhen (in zwei Größen erhältlich) und Handschlaufen
· Flick-Lock-Verstellung für sichere, individuelle Anpassung
Preis: 159,99 EUR (inkl. Handschlaufen und mittlere Schlammteller)
Gewicht: 417 Gramm/Paar mit Handschlaufen
Link: https://silvasweden.com/de/products/trekking-poles-carbon-z-adjustable
Dank der dreiteiligen Z-Konstruktion lassen sich die Stöcke auf 39,5 Zentimeter zusammenfalten und platzsparend im oder am Rucksack verstauen – ideal für Mehrtagestouren und Reisen.
Silva
Matthias Jacobsson, ist als Research & Development Manager bei Silva für die Entwicklung technischer Produkte verantwortlich. Man findet ihn beim Wandern, Biken oder Angeln im Stockholmer Schärengarten.
SilvaInterview mit Matthias Jacobsson von Silva
1. Warum sind Wanderstöcke beim Wandern oder Trekking überhaupt sinnvoll. In welchen Situationen profitieren Wanderer besonders davon?
"Wanderstöcke sind beim Wandern und Trekking vielseitige Helfer, da sie für mehr Balance und Stabilität auf unebenem Gelände sorgen. Besonders beim Abstieg entlasten sie Knie und Gelenke deutlich. Bergauf unterstützen sie durch den Armeinsatz die Vorwärtsbewegung und steigern so Effizienz und Tempo. Zudem fördern sie einen gleichmäßigen Rhythmus und geben Sicherheit auf anspruchsvollen Trails. Gerade bei langen Touren mit Gepäck reduzieren sie die körperliche Belastung und lassen sich bei Bedarf kompakt verstauen."
2. Wie setzt man Wanderstöcke beim normalen Wandern richtig ein. Also im flachen Gelände und beim Auf- und Abstieg?
"Wanderstöcke nutzt man idealerweise im natürlichen Bewegungsrhythmus: entgegengesetzter Arm und Bein arbeiten zusammen, die Spitze setzt nahe am Fuß auf. Die Handschlaufen werden von unten gegriffen, sodass die Kraft über das Handgelenk läuft. Auf flachem Terrain sorgen leichte Impulse für Tempo und Haltung. Bergauf setzt man die Stöcke hinter dem Körper aktiv ein, bergab vor dem Körper zur Entlastung und Kontrolle. So entsteht ein effizienter, gelenkschonender Bewegungsablauf."
3. Welche Fehler beobachten Sie bei Wanderern am häufigsten beim Einsatz von Stöcken?
"Häufige Fehler beim Einsatz von Wanderstöcken beginnen bereits bei der falschen Länge: Wird sie nicht angepasst, leidet die Haltung und Effizienz. Auch falsch genutzte Handschlaufen oder ein zu weit vorne gesetzter Stock sind verbreitet. Viele bewegen Arme und Beine unnatürlich oder belasten nur einzelne Muskelgruppen, statt den ganzen Körper einzubeziehen. Zudem passen viele ihre Technik nicht an Steigungen an – dabei sind kürzere Stöcke bergauf und längere bergab entscheidend für Kontrolle und Entlastung.“
3.5. Gibt es Situationen, in denen Wanderstöcke eher stören als helfen?
"Wanderstöcke sind nicht in jeder Situation von Vorteil. Auf flachem oder einfachem Gelände bieten sie oft keinen spürbaren Mehrwert und können sogar stören. In Passagen, in denen die Hände gebraucht werden – etwa beim Klettern oder Balancieren – schränken sie die Bewegungsfreiheit ein. Auch bei falscher Technik bringen sie wenig Nutzen. Zudem können sie als zusätzliches Gewicht empfunden werden, wenn sie keinen echten Leistungs- oder Komfortgewinn bieten."
4. Wie stellt man die richtige Länge eines Wanderstocks ein. Verändert man sie je nach Gelände (bergauf, bergab)?
"Die richtige Stocklänge ist entscheidend für effizientes und komfortables Wandern. Als Grundregel gilt: Steht die Stockspitze neben dem Fuß auf dem Boden, sollte der Ellenbogen etwa einen 90-Grad-Winkel bilden. Je nach Gelände wird die Länge angepasst: Bergauf verkürzt man die Stöcke um etwa 5–10 cm, um besser Druck nach hinten aufbauen zu können. Bergab verlängert man sie entsprechend, um mehr Stabilität und Kontrolle vor dem Körper zu gewinnen.“
5. Viele Wanderer nutzen die Handschlaufen falsch oder gar nicht. Wie verwendet man die Schlaufe korrekt und warum ist sie wichtig?
"Die Handschlaufen werden häufig falsch genutzt, sind aber entscheidend für Effizienz und Komfort. Richtig ist: Die Hand von unten durch die Schlaufe führen, sodass die Kraft über das Handgelenk übertragen wird. Dadurch trägt die Schlaufe einen Großteil der Belastung und die Hand kann locker am Griff bleiben. Das verbessert die Kraftübertragung, reduziert Ermüdung in Händen und Unterarmen und sorgt für mehr Kontrolle – besonders in technischem Gelände."
6. Stöcke als Hilfsmittel für ältere oder weniger fitte Menschen. Hat sich dieses Bild in den letzten Jahren verändert und wer nutzt heute tatsächlich Wanderstöcke?
"Das Bild von Wanderstöcken als reine Gehhilfe hat sich deutlich gewandelt. Heute nutzen sie ganz unterschiedliche Zielgruppen: Trailrunner setzen sie für mehr Effizienz, Tempo und geringere Beinbelastung ein. Wanderer und Trekker profitieren von Stabilität, besserer Haltung und Entlastung auf langen Touren. Auch im Fitnessbereich, etwa beim Nordic Walking, verwandeln Stöcke das Gehen in ein effektives Ganzkörpertraining mit mehr Bewegungsumfang."
7. Welche technischen Entwicklungen haben Wanderstöcke in den letzten Jahren am meisten verbessert. Etwa bei Materialien, Dämpfung, Gewicht oder Griffen?
"Moderne Wanderstöcke haben sich technisch stark weiterentwickelt. Hochwertige Carbon-Schäfte machen sie leichter, steifer und zugleich robuster. Kombinationen aus Falt- und Verstellsystemen sorgen für ein kompaktes Packmaß bei hoher Stabilität. Verbesserte Verschlusssysteme erhöhen die Zuverlässigkeit im Einsatz. Austauschbare Spitzen und Teller ermöglichen Anpassung an verschiedenes Gelände, während optimierte Griff- und Schlaufenlösungen den Komfort steigern. Auch Nachhaltigkeit spielt eine größere Rolle, etwa durch recycelte Materialien und ersetzbare Komponenten.“