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Lesedauer 3 Min.

Wilde Natur vor der Haustür

Weit über die Hälfte Nordrhein-Westfalens besteht aus Wäldern, Flüssen, Wiesen und Feldern. Allein die zwölf Naturparke nehmen inzwischen rund 40 Prozent der Fläche ein. Dabei geht es teilweise richtig wild zu – Wildpferde, Wisente und Flamingos lassen sich entdecken.
NRW
© Leo Thomas, Tourismus NRW e.V.

 WILDE WISENTE

Bis zu einer Tonne wiegen die größten Landsäugetiere Europas. In der Region Siegen-Wittgenstein gibt es gute Chancen, einen Blick auf die Tiere zu erhaschen, denn in der Wisent-Wildnis am Rothaarsteig bei Bad Berleburg streift eine kleine Gruppe Wisente in einem rund 20 Hektar großen naturbelassenen, aber geschlossenen Areal umher.

 ➔ Bad Berleburg

Merfelder Bruch: Wildpferde grasen bei aufsteigendem Nebel. ©  Leo Thomas, Tourismus NRW e.V.

 DÜLMER WILDPFERDE

Tief im Münsterland, umgeben von Wäldern und Heidelandschaften, lebt die letzte Wildpferdeherde Deutschlands. Westlich von Dülmen ziehen rund 400 Wildpferde durch den Merfelder Bruch, ein einzigartiges Naturerlebnis. Mitunter greift der Mensch aber ein in den natürlichen Lauf: 70 bis 80 Fohlen werden jährlich zu Welt gebracht und zur Regulierung der Herdengröße werden im Frühsommer die wilden Hengste in eine Arena getrieben und von der Herde entfernt.

 ➔Dülmen

Blässgänse, Bislicher Insel © Johanens Höhn, Tourismus NRW e.V

 WILDGÄNSE ZU GAST

 Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, verwandelt sich die Bislicher Insel bei Xanten in ein beeindruckendes Schauspiel der Natur: Tausende Wildgänse aus Nordeuropa und Sibirien machen hier Station, um den Winter in der geschützten Auenlandschaft des Niederrheins zu verbringen. Das Naturschutzgebiet gilt als eines der bedeutendsten Überwinterungsgebiete für arktische Wildgänse in Deutschland.

 ➔ Xanten

 

 SCHMETTERLINGSPARADIES ÜBER DER WESER

 Die Hannoverschen Klippen hoch über der Weser sind so warm und trocken, dass sich seltene Schmetterlinge hier besonders wohl fühlen. Auf den Richtung Süden zeigenden Felsen haben sich zahlreiche Arten niedergelassen, die sonst wärmere Gegenden wie etwa den Mittelmeerraum bevorzugen. Weit mehr als 500 Schmetterlingsarten sind hier bereits nachgewiesen. Und auch andere Tiere und Pflanzen, die sonst eher im Süden zu Hause sind, haben sich an der Weser angesiedelt. Im Sommer gibt es sogar auch nach Einbruch der Dunkelheit noch viel zu sehen: Hunderte von Glühwürmchen illuminieren den nächtlichen Wald dann mit ihrem fahlen Licht und sorgen so für ein natür liches Lichtspektakel.

 ➔ Beverungen

Flamingos im Zwillbrocker Venn  © iamarux, Tourismus NRW e.V.

 FREILEBENDE FLAMINGOS

 Im Natur- und Vogelschutzgebiet „Zwillbrocker Venn“ haben sich exotische Vögel niedergelassen. Wild lebende Flamingos haben sich das Gebiet im Münsterland als Brutstätte ausgesucht und sind damit die nördlichste Flamingo-Brutkolonie Europas. Ein rund sechs Kilometer langer Rundwanderweg führt um den großen Moorsee und zu den besten Beobachtungspunkten. Speziell eingerichtete Vogelbeobachtungshütten ermöglichen es, die Flamingos und andere seltene Vögel in Ruhe zu beobachten.

 ➔Garrel

 

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