Kuhkapellen Trulli und gute Tropfen

Weinberge, nichts als Weinberge, so weit das Auge reicht – das ist Rheinhessen. Eine gewachsene Kultur-Landschaft, links vom Rhein gelegen.

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Text: Karin Kura

Mitten im Rebenmeer taucht plötzlich ein strahlend weißes, spitzkuppeliges Häuschen auf, ein Trullo. Das ist ein Weinberghäuschen, vermutlich erbaut von apulischen Gastarbeitern im 18. Jahrhundert. Keiner weiß das so genau. Jedenfalls stehen mancherorts in Rheinhessen diese weißen runden Gebäude. Trulli sind nicht das einzig Merkwürdige. Da wären noch die Kuhkapellen. Hierbei handelt es sich um Weingewölbe, in denen früher Kühe standen. Das Vieh war sehr komfortabel untergebracht, sozusagen in Ställen mit Klosterflair, weshalb man sie auch Kuhkapellen nennt. Denn wer im 19. Jahrhundert etwas auf sich hielt – Zuckerrübenanbau brachte den Bauern gutes Geld –, der baute Kreuzgewölbe nach klösterlichem Vorbild für Pferd und Kuh.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 01 / 2018

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