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Quer Fels ein

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Im Nordosten der Insel finden sich am Golfvon Asinara belebte Strände und einsame Buchten - von kleinen Pfaden durchzogen, die zu immer neuen Aussichtspunkten locken.
© Friederike Brauneck

Es stimmt: Kaum irgendwo im Mittelmeer finden sich so viele dieser magischen türkisfarbenen Buchten wie auf Sardinien. Aber auch im Inneren der Insel sollte man auf Entdeckertour gehen ...

Text: Friederike Brauneck

Das Messer blitzt, und Bobby ist starr vor Konzentration – gleich muss er zuschnappen. Das Messer befindet sich in sachverständigen Händen: denen von Paolo, der uns in seinem kleinen Paradies den selbstgemachten Käse – Pecorino natürlich – aufschneidet. Bobby ist sein Jagdhund, ein English Setter, wild in zwei Farben gesprenkelt und „immer im Urlaub“, wie Paolo sagt. Denn Paolos Passion ist die Natur, nicht die Jagd. Und diese Passion hat er zum Beruf gemacht und seine eigene kleine Agentur gegründet: Tutt’ a Pedi – alles zu Fuß. Damit ist der ehemalige Feuerwehrmann auf der Insel seiner Zeit ein wenig voraus, denn das Wandern ist auf Sardinien noch nicht allgegenwärtig. Zumindest nicht in der Form, dass man auf Schilder vertrauen kann und ohne Karte „unverlaufbar“ unterwegs ist.

Paolo führt seine Gäste durch das herbe Valle della Luna bei Aggius, in dem hausgroße Granitblöcke wie hingekullert liegen und auf den Bergen bizarre Skulpturen bilden. Das Tal des Mondes, geprägt von eiszeitlichen Kräften vor etwa 10.000 Jahren, ist kein Naturschutzgebiet, allerdings kaum besiedelt und wird von wenigen Bauern landwirtschaftlich genutzt. Und da sind wir bei einer der Schwierigkeiten, wenn man auf Sardinien wandert: Mit der Karte in der Hand führen viele Pfade über privates Land. Es ist erlaubt, die Tore zu öffnen und natürlich wieder hinter sich zu verriegeln. Aber eine durchgehende Beschilderung gibt es so gut wie gar nicht.

Unberührte Inselmitte

Da ist ein Ausflug mit Paolo perfekt – allerdings sollte man Italienisch sprechen. Zur Not kann er eine Begleitperson mit Englischkenntnissen organisieren. Mit ihm gemeinsam kann man auch durch Aggius streifen, wo sich alle Bewohner einig waren, dass moderne Kunst an Hauswänden und Toren ihrem abgelegenen Dörfchen zu neuem Leben verhelfen könnte – zu Recht!

Den kompletten Artikel lesen Sie in wanderlust 2/2020. Das Magazin können Sie hier nachbestellen.

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