Teneriffa mal anders

Ein Ort wie aus dem Bilderbuch, ein Gebirgsmassiv, das sich so richtig nur per pedes erkunden lässt und Menschen, die sich für aktiven und nachhaltigen Tourismus stark machen – Entdeckertouren im Nordwesten von Teneriffa.

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wanderlust-Autor Wolfgang Strelljes in der Lava-Wüste am Fuße des Teide.
© Wolfgang Stelljes

Ein Ort wie aus dem Bilderbuch, ein Gebirgsmassiv, das sich so richtig nur per pedes erkunden lässt und Menschen, die sich für aktiven und nachhaltigen -Tourismus stark machen – -Entdeckertouren im Nordwesten von Teneriffa.

Text & Fotos: Wolfgang Strelljes

Als wir das erste Mal ein Foto von Garachico sahen, wussten wir: Da wollen wir hin, diesen Ort an der Nordküste Teneriffas wollen wir sehen. In natura und von oben, wie auf den Fotos. Nun ist es endlich so weit. Startpunkt ist die Plaza von Garachico, die für uns in den nächsten Tagen geradezu zu einem Sinnbild für einen malerischen kanarischen Marktplatz werden wird. Auf dem „Weg der Lava“ geht es gleich bergauf. Hermano Pedro, der Inselheilige, grüßt ein letztes Mal aus einer Hauswand, dann lassen wir auch schon die Gärten mit Bananen, Avocados und Papayas hinter uns. Schon nach wenigen Minuten sind wir in Höhe des weißen Glockenturms von Garachico. Rasch gewinnen wir an Höhe, bleiben aber immer wieder stehen, fasziniert von diesem Halbrund aus weißen, gelben, grünen Fassaden und Dächern, das sich hinter jeder Kehre anders präsentiert. Links und rechts von Garachico: alles grün, alles Banane. Und weil wir noch im Netz sind, posten wir auch gleich all die schönen Panoramen hinaus in die Welt.

Garachico war mal der wichtigste Hafen auf Teneriffa. Von hier aus segelten Holzschiffe, beladen mit Malvasier-Wein, gen England und Flandern. Bis im Mai 1706 ein Ausbruch des Vulkans Arenas Negras die ganze Pracht binnen weniger Stunden zunichte machte, ein Ereignis, von dem sich der Ort nie wieder so richtig erholte.

Zu unserer Rechten sehen wir den erkalteten Lavastrom, häuserhoch – er lässt uns die zerstörerische Kraft erahnen. Aus dem Schwarz sprießt es überall grün. Und je höher wir kommen, desto grüner wird es. Unzählige Nadeln der kanarischen Kiefern bilden einen Teppich und sorgen für einen weichen Tritt. Nach knapp zwei Stunden haben wir 500 Höhenmeter überwunden und erreichen San Juan Del Reparo, unser Ziel, immer noch mit dem Rauschen des Meeres im Ohr. Ein Kaffee in der Bar unterhalb der kleinen Pfarrkirche, dann fahren wir mit dem Bus zurück nach Garachico, nicht ohne beim Umsteigen in Icod einen kurzen Blick auf den ältesten Drachenbaum der Insel zu werfen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 1/2020 von wanderlust. Hier können Sie das komplette Magazin nachbestellen.

  • Teide

    TeidePräsentiert mit Freuden nicht nur den Teide, sondern auch das andere Teneriffa: Sandra Ramos.Wolfgang Stelljes

  • Pflanzenwelt

    PflanzenweltKennt sich bestens aus in der Pflanzenwelt auf Teneriffa: Bergwanderführer Sergio Florez Menédez. Wolfgang Stelljes

  • Baum

    Baum...und noch einmal die Planzenwelt.Wolfgang Stelljes

  • Hirtenweg

    Hirtenwegwanderlust-Autor Wolfgang Strelljes auf einem alten Hirtenweg.Wolfgang Stelljes

  • Vulkan

    VulkanAuf dem Weg zum Montana Samara, einen 1.936 Meter hohen Vulkan mit tollem Ausblick.Wolfgang Stelljes

  • Lava-Wüste

    Lava-Wüstewanderlust-Autor Wolfgang Strelljes in der Lava-Wüste am Fuße des Teide.Wolfgang Stelljes

  • Die Ruhe genießen

    Die Ruhe genießenAbends wird es ruhig in Garachico, der Kleinstadt im Nordwesten der Insel.Wolfgang Stelljes

  • Herrlicher Ausblick

    Herrlicher AusblickEiner der schönsten Orte auf Teneriffa: GarachicoWolfgang Stelljes

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