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Umgeben von Giganten

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Die Samaria-Schlucht ist eine der längsten Europas. Ein weiter Weg, der für die meisten aber nur bergab führt.
© Frank Brehm

Über 50 Zweitausender bestimmen die Topografie Kretas, der größten griechischen Insel und der fünftgrößten im Mittelmeer. Besonders der Westen lädt dazu ein, zu Fuß archaische Kulturlandschaften und einsame Bergwüsten zu erkunden, um am Ende vom Meer aus den Blick auf eine grandiose Gebirgskulisse werfen zu können. wanderlust war vor Ort!

Text: Frank Brehm

Ich habe Ende September eher spontan eine Wanderwoche auf Kreta bei einem Sportreiseveranstalter gebucht. Andere Gäste werden vorwiegend Mountainbike-Touren unter- nehmen oder sportlich auf dem Wasser aktiv sein. Untergebracht sind wir aber alle gemeinsam in einem Hotel in Almyrida, in einer malerischen Bucht unweit vom Flughafen in Chania. Auch ich habe natürlich einen Strandtag eingeplant, aber ansonsten geht es jeden Tag hinauf ins Landesinnere, das mich nachhaltig faszinieren wird.

Zu Beginn ahnte ich noch nicht, wie unvergleichlich Kreta doch ist und wie viel weitgehend unberührte Natur es hier noch zu bestaunen gibt. Die Umgebung ist von mehreren Felsbuchten eingerahmt. Der Sandstrand ist einige Hundert Meter lang, in den Tavernen und Cafés sitzt man gemütlich direkt am Wasser vor einem eindrucksvollen Panorama.

Die Historie Kretas ist äußerst wechselhaft und überall lassen sich ihre Spuren verfolgen. Ab dem dritten Jahrtausend vor Christus gründeten die Minoer hier die erste Hochkultur auf europäischem Boden. Später prägten Griechen und Türken das Gesicht der Insel, genauso wie die ehemaligen Handelsmächte Byzanz und Venedig. In der Idäischen Grotte soll sich der griechischen Mythologie zufolge sogar der Geburtsort von Zeus befinden.

Zur kretischen Erfolgsgeschichte hat sicherlich beigetragen, dass hier bis heute kein Wassermangel herrscht. Die hohen, im Winter schneebedeckten Gipfel sowie zahlreiche unterirdische Quellen sorgen dafür, dass die Insel in weiten Teilen bewaldet ist und auch im Spätsommer nicht ausgedorrt erscheint – natürlich ist das ein wenig abhängig davon, in welcher Region man sich gerade befindet. Almyrida selbst liegt zwischen den beiden schönsten Städten Kretas, Chania und Rethymno, da sind sich die Reiseführer einig.

Den kompletten Artikel lesen Sie in wanderlust 1/2022. Das Magazin können Sie hier nachbestellen.

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