Auf Tuchfühlung mit Raubkatzen

Urlaub bedeutet für viele in erster Hinsicht Entspannung. Doch man kann auch etwas Gutes tun. Zum Beispiel mit freiwilliger Arbeit in Urlaubsländern.

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Schneeleopard in den Tien Shan Bergen von Kirgisistan
© Biosphere Expeditions / Martin Forster

Die Deutschen sind ein reisefreudiges Volk. Im Jahr 2016 waren 57 Prozent der Deutschen mindestens fünf Tage verreist. Die durchschnittlichen Reisen dauerten 12,9 Tage. Jeder Bürger gab statistisch gesehen 1.166 Euro für seinen Urlaub aus. Viel Geld für zwei Wochen Erholung. Zwei Wochen, in denen die Mehrheit der Touristen Entspannung sucht. Wem das auf Dauer zu langweilig ist, der kann sich im Urlaub auch engagieren. Biosphere-expeditions bietet etwas Besonderes an: als freiwilliger Helfer gibt es unterschiedliche Projekte auf der ganzen Welt, bei denen es neben dem Artenschutz vor allem daran geht, Erfahrungen zu sammeln und Gutes zu tun. Dabei ist folgendes zu beachten: Die Anreise erfolgt auf eigene Rechnung. Ab dem Sammelpunkt kann der Umweltschutz dann beginnen. Abgesehen von der Fähigkeit, sich auf Englisch zu verständigen und einer Tauchqualifikation für die Tauchexpeditionen, benötigt man keine besonderen Fähigkeiten um an den Expeditionen teilnehmen zu können. Zwischen 7 und 13 Tagen geht es dann in kleinen Gruppen auf die unterschiedlichsten Expeditionen.

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Mit Hilfe von Fotofallen können wilde Tiere beobachtet werden
© Biosphere Expeditions

Wer also nicht nur am Strand liegen und in der Sonne dösen möchte, kann seinen nächsten Urlaub ja vielleicht mit Naturschutz verbinden. Egal, ob stolze Oryx-Antilopen auf der Arabischen Halbinsel beobachtet, Wale und Delfine vor den Azoren fotografiert oder Tiere in Südafrika gezählt werden – die Expeditionen sind ein unvergessliches Erlebnis. Wer kann schon von sich behaupten einmal einen Schneeleoparden in freier Wildnis gesehen zu haben? Die Teilnehmer sind übrigens bunt gemischt. Meist sind mehrere Nationen vertreten und das durchschnittliche Alter liegt bei etwa 40 Jahren – das Bild vom langhaarigen Studenten, der in Birkenstocksandalen die Natur rettet ist inzwischen überholt. Heute ist Umweltschutz ein Thema für alle und jeder kann helfen. Getreu dem Motto „Geben ist seliger als nehmen“ gibt man auf der Expedition alles, wird dafür aber mit fantastischen Eindrücken belohnt. Selbst kinderlose fühlen sich plötzlich, wie Eltern, wenn Babyschildkröten ins Meer entlassen werden. Neben riesigen Walhaien erscheint man selbst wie ein Winzling und wenn der erste Tiger in die Fotofalle getappt ist, fühlt man sich, als hätte man im Lotto gewonnen. Wer nun Lust bekommen hat und zu einer Expedition aufbrechen möchte findet weitere Informationen auf www.biosphere-expeditions.org

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Mit etwas Glück zeigt sich der Sumatra-Tiger und ermöglicht traumhafte Fotos
© Biosphere Expeditions

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