Wandern in der winterlichen Uckermark

Die Uckermark versprüht im Winter einen besonderen Charme und lockt mit kleinen Weihnachtsmärkten, schneebedeckte Landschaften und gemütlichen Unterkünften.

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Die schneebedeckten Landschaften der winterlichen Uckermark kann man zu Fuß oder mit der Kutsche erkunden.
© epr/Uckermark/Anet Hoppe

„Und ich wandre aus den Mauern, bis hinaus ins freie Feld, hehres Glänzen, heil’ges Schauern! Wie so weit und still die Welt!“ Kein anderes Gedicht beschreibt so eindringlich und romantisch die Weihnachtszeit wie das bekannte Werk Joseph von Eichendorffs. Wer in der Adventszeit oder zwischen den Jahren Sehnsucht nach dieser einzigartigen Stimmung verspürt, findet in den Landschaften der Uckermark die perfekte Kulisse für den eigenen ganz persönlichen Weihnachtstraum.

Der Winter in der Uckermark ist etwas Besonderes. Schneebedeckte Wälder und glitzernde, weite Felder fordern geradezu dazu auf, sie bei Winterwanderungen oder beschaulichen Kutsch- oder Schlittenfahrten zu erkunden. Herrschaftliche Gutshöfe laden anschließend zur Einkehr ein und verwöhnen Gaumen und Seele mit heißem Glühwein am wärmenden Kaminfeuer. Eine kleine Auszeit von wenigen Tagen in einer der idyllischen Unterkünfte wird hier schnell zum erholsamen Urlaub, an den man lange zurückdenkt. Neben Schneetouren beispielsweise durch die unberührte Natur am Wurlsee, im alten Buchenwald in Grumsin oder zum Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle, lassen vor allem die künstlerischen Workshops – von Patchwork bis zur kreativen Malerei – den Alltagsstress vergessen. In der Vorweihnachtszeit hat die Region einen Zauber inne, dem man sich schwer entziehen kann. Jetzt öffnen auch die kleinen und feinen Winter- und Weihnachtsmärkte ihre Tore. Bei Budenzauber und Lichterglanz gibt es allerlei zu sehen und zu erwerben, was das Fest der Feste noch schöner macht. Regionale Spezialitäten, Kunsthandwerk und vor allem viel Vorfreude versprechen zum Beispiel jedes Jahr der Schwedter WinterMärchenMarkt oder Templin on Ice – der Weihnachtsmarkt rund um Marktplatz und Innenstadt. Traditionell und beschaulich ist auch der Angermünder Gänsemarkt auf dem immer am 2. Advent das schnatternde Federvieh im Mittelpunkt steht. Hier kann man bei Gänsevater Otto Betker seine Weihnachtsgans gleich erwerben. „Geschichten von früher“ erwarten hingegen die Besucher des Events „Wilde, weiße Weihnacht“ im Wildnislabor des Nationalparkzentrums Criewen. Weitere Informationen gibt es hier.

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Das historische Rathaus in Templin ist Ausgangspunkt für viele Wanderungen in die Umgebung.
© epr/Uckermark

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