Nägel mit Köpfen

Die Menschen im Tecklenburger Land fackeln nicht lange, Visionen setzen sie zielstrebig in die Tat um. So profitieren Wanderer von Überraschendem am Wegesrand der Premiumwege Teutoschleifen, seien es Kletterfelsen, gemalte Stadtansichten oder eine urige Almhütte mitten im Wald.

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Text und Fotos: Beate Wand

Metall schrappt über Fels. Das „Klack-klack“ zuschnap­pender Karabi­nerhaken hallt durch den Wald. In der Wand wimmeln bunte Jacken unter behelmten Köpfen wie Ameisen durcheinander. Seile kreuzen sich über einer schrägen Ebene, Leitern hängen an steilen Abbrüchen abenteuerlich übereinander, auf schmalen Simsen im Fels verschnaufen Männer, Frauen und Kinder. Sie probieren zum ersten Mal einen Klettersteig aus. Dieser windet sich dort in die Höhe, wo man es nicht unbedingt erwartet: im Münsterland. Genauer gesagt, an seinem nördlichen Rand: im Tecklenburger Land, wo die drei parallelen Kämme des Teutoburger Waldes aufbuckeln und die Westfälische Bucht von der norddeutschen Tiefebene abriegeln. Das Wetter kann auf der anderen Seite schon wieder ganz anders sein. „Hoffentlich bleibt es jetzt trocken“, wünscht sich Friedhelm Todtenhaupt vom Verein Bergfreunde ­Ibbenbüren. Die Nässe des Schauers vorhin hat der Sandstein schnell aufgesaugt. Doch wenn es dauerhaft schüttet, wird er schmierig und glitschig. Für Anfänger sei das dann zu rutschig, erklärt der Leiter des Schnupperkurses, den die Kletterschule der Volkshochschule (VHS) Ibbenbüren anbietet.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: wanderlust Nr. 05 / 2017

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